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Nach Rassismus-Eklat beim FCL Sow: «So was reisst alte Wunden auf»

Der Schweizer Natispielerin geht der Rassismus-Eklat beim FC Luzern nah. Hoffnung machen ihr aber die Reaktionen.

Die Szene ereignete sich am Karsamstag beim U20-Meisterschaftsspiel der Frauen zwischen Luzern und GC. Ein FCL-Staffmitglied beleidigte GC-Spielerin Deborah Nyota Kabela rassistisch.

«Es hat mich mitgenommen – aber nicht überrascht. Es ist kein Einzelfall. Es passiert auf allen Ebenen in der Gesellschaft. Es ist systematisch», kommentiert Coumba Sow den Skandal beim Zusammenzug der Schweizer Frauen-Nati in Zürich.

Aufmerksamkeit hilft

«So was reisst alte Wunden auf», so die 57-fache Nationalspielerin weiter. Sow wünscht sich, dass man solche Vorfälle häufiger in die Öffentlichkeit trägt – so wie in diesem Fall. «Man muss für die Diskriminierten einstehen. Das hat einen grossen Einfluss.»

Deswegen sei sie auch «mega happy», dass der GC-Trainer und die Spielerinnen intervenierten. Nur so könne man den Rassismus bekämpfen.

Auch der FC Luzern reagierte: Am Mittwoch beendete er die Zusammenarbeit mit zwei beteiligten Funktionären. Zudem eröffnete der Schweizerische Fussballverband gemäss Blick ein Verfahren.

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