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Nach Titel-Aberkennung Afrika-Cup: Senegal zieht vor den TAS

Der senegalesische Fussballverband zieht vor den Internationalen Sportgerichtshof. Dieser will möglichst zeitnah entscheiden.

Wandgemälde mit senegalesischen Spielern.
Legende: Senegal kämpft nun juristisch um den Titel Die Wand eines Gebäudes in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Keystone/AP/Misper Apawu

Der senegalesische Fussballverband (FSF) zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof (TAS). «Der Internationale Sportgerichtshof bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fussballverbands gegen den afrikanischen Fussballverband und den königlichen marokkanischen Fussballverband», hiess es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen TAS am Mittwoch.

Der FSF geht in Berufung, nachdem Afrikas Fussballverband (CAF) in der vergangenen Woche den von Tumulten überschattete Final des Afrika-Cups 2025 neu gewertet, Senegal den Titel nachträglich aberkannt und ihn Finalgegner Marokko zugesprochen hatte. Hintergrund der Entscheidung war das chaotische Endspiel vom 18. Januar in Rabat, das kurz vor dem Abbruch gestanden hatte.

Entscheidung «so zügig wie möglich»

Nach einem späten Elfmeterpfiff für Marokko hatten Senegals Spieler aus Protest den Platz zwischenzeitlich verlassen; erst nach längerer Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Brahim Diaz vergab den Strafstoss, in der Verlängerung traf Pape Gueye (94.) zum 1:0-Endstand für Senegal. Die CAF wertete das Verhalten der senegalesischen Spieler vor dem Diaz-Strafstoss als Verstoss gegen die Artikel 82 und 84 und gab einem Einspruch des marokkanischen Verbandes statt.

Der TAS kündigte eine möglichst zeitnahe, aber sorgfältige Entscheidung an. «Wir verstehen, dass Teams und Fans gespannt auf die endgültige Entscheidung warten, und wir werden sicherstellen, dass das Schiedsverfahren so zügig wie möglich durchgeführt wird, wobei das Recht aller Parteien auf ein faires Verfahren gewahrt bleibt», sagte TAS-Generaldirektor Matthieu Reeb.

Radio SRF 3, Morgenbulletin von 06:30 Uhr, 18.03.2026 ; 

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