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Nach Vorwurf von Bochum-Akteur St. Gallen dementiert rassistischen Vorfall

Nach einem angeblichen Eklat im Testspiel gegen Bochum distanzierte sich der FC St. Gallen vom Rassismus-Vorwurf.

Jordi Osei-Tutu verfolgt einen Gegenspieler am Ball.
Legende: Das mutmassliche Opfer Der erst 20-jährige, von Arsenal an Bochum ausgeliehene Jordi Osei-Tutu (links) im Zweikampf mit St. Gallens Dereck Kutesa. Freshfocus

Während der Partie am Dienstag in St. Margrethen zwischen dem FC St. Gallen und dem VfL Bochum (3:0) soll Jordi Osei-Tutu gemäss Angaben des deutschen Zweitligisten «auf inakzeptable Art rassistisch beleidigt» worden sein. Der Betroffene liess sich wie folgt zitieren: «Es ist wirklich schwer nachvollziehbar, wie sich ein Profi-Kollege auf diese Weise respektlos verhalten kann.»

Nach dem Vorfall kurz vor der Pause hatte sich der 20-jährige Verteidiger auf den Rasen gesetzt. Er beschwerte sich beim Schiedsrichter und verliess den Platz unter Tränen. Von seinen Teamkameraden wurde er zum Weiterspielen animiert.

Aussage gegen Aussage

St. Gallen streitet den mutmasslichen Vorfall ab und reagierte mit einem Dementi. «Unsere Spieler pflegen einen respektvollen Umgang untereinander, völlig unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion.»

Weiter schreiben die Ostschweizer, der betroffene Spieler (der Tunesier Slimen Kchouk) habe in einem klärenden Gespräch glaubhaft versichert, sich an diesen Vereinsgrundsatz gehalten zu haben.

Die zweiteilige Stellungnahme des FCSG

7 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Irgend etwas muss an der Sache dran sein. Nur mit einem Dementi auf Twitter macht es sich der FC St. Gallen gar einfach. Ein Fussballer weint nicht einfach so und setzt sich auf den Rasen. Ich hoffe der Sache wird noch mal aufgerollt.
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  • Kommentar von Fritz Frei  (Fritz Frei)
    Ich denke an Zinédine Zidane, der im WM-Final 2006 von Materrazzi aufs Übelste beleidigt wurde, worauf er mit einem Kopfstoss antwortete. Die Gemeinheit Materrazzis hat Frankreich die WM gekostet. Materrazzi wurde schlussendlich milder bestraft als Zidane. Deshalb sollten alle Clubs Spieler massiv bestrafen, die Gegenspieler beleidigen. Wenn sie dies nicht tun, handeln sie zutiefst unethisch und schaden dem Sport. Wenn St. Gallen so handelt, ist es am SFV, hier einzugreifen.
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  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Wenn ich lese, dass der Beleidiger ein Araber gewesen sein soll, wird das Ganze sicher stimmen.
    Man sollte aber nicht jeden Islamisten in den gleichen Topf werfen.
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    1. Antwort von Kim Hansson  (Freddy Tobler)
      Ich stehe total auf politische satire. Ihr erster satz hat mir ein schmunzeln entlockt. Durch ihren 2ten habe ich aber das Gefühl sie meinen das tatsächlich ernst. 'Kopfschütteln....
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    2. Antwort von Fritz Frei  (Fritz Frei)
      Ein Moslem ist nicht automatisch ein Islamist, Herr Rolfö. Das ist er nur, wenn er seinen Glauben fanatisch vertritt und daneben nichts anderes gelten lässt.
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