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Schon 2022 in Katar? Infantino hofft auf WM mit 48 Teams

Beim Kongress der asiatischen Konföderation hat sich der Fifa-Präsident für eine Aufstockung ausgesprochen.

Gianni Infantino
Legende: Will in Katar 48 Teams sehen Gianni Infantino. Getty Images

Gianni Infantino hat sich beim Kongress der asiatischen Konföderation in Malaysia für eine Endrunde 2022 mit 48 Mannschaften stark gemacht. «Wenn es möglich ist, warum nicht?», sagte er in Kuala Lumpur. Bisher fanden Weltmeisterschaften mit 32 Teams statt.

Noch vor ein paar Monaten hatte sich der Walliser in Moskau anlässlich einer Pressekonferenz im Vorfeld des WM-Finals vorsichtiger ausgedrückt. «Stand heute haben wir 2022 eine WM mit 32 Mannschaften. Damit sind wir glücklich», sagte Infantino damals.

Asien würde profitieren

Infantino machte den Asiaten an ihrem Kongress eine Aufstockung schmackhaft. «Ihr würdet eine grössere Chance haben. Wir diskutieren es mit unseren katarischen Freunden und mit vielen weiteren Freunden in der Region. Wir hoffen, dass es passiert.»

Asien erhält bei einem erweiterten Teilnehmerfeld acht statt bisher drei fixe Startplätze. Ob bereits 2022 in Katar 48 Teams teilnehmen, entscheidet letztlich das Fifa-Exekutivkomitee.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Eine WM mit 48 Mannschaften wäre definitiv ein sportlicher Niedergang. Aber leider funktioniert diese immer weitere und weitere Kommerzialisierung des Fussballs ungebremst, weil es offensichtlich nach wie vor eine genug grosse Masse gibt, welche brav nickt und dieses verwässerte Produkt konsumiert. Erst wenn Stadien und Public Viewings leer bleiben und auch die (Pay-)TV-Stationen miserable Einschaltquoten aufweisen, wäre die FIFA zur Rückbesinnung auf wahre sportliche Werte gezwungen.
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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Geldgier, Machtgier, Verlogenheit und Korruptheit. Die primären Eigenschaften für einen FIFA Präsidenten. Herr Infantino erfüllt all diese Anforderungen. Bald ist es der FIFA gelungen den Fussball total zu zerstören.
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Wenn man den Namen „Infantino“ liest, und was er so von sich gibt, könnte man sich fast Blatter zurückwünschen. Einer so selbstverliebt und korrupt wie der andere. Und wenn schon Experimente, dann bitte nicht in Katar, das selbst schon ein (schlechtes) Experiment ist.
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    1. Antwort von Galvin Schmit (Galschmit)
      Wenn Sie Infantino nicht persönlich kennen dann können Sie auch nichts über seinen Charakter aussagen. Es mag sein, dass es keine tolle Aussage bon ihm ist aber Sie haben keine Ahnung wie er z.B. privat ist.
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    2. Antwort von Hans Jackob (Chopfchratzer)
      Hier redet aber niemand von seinem privaten Wesen! Soweit ich Herr Nager verstehe, bezieht sich sein Kommentar auf die öffentliche Darstellung von Infantino. Dieser ganze schmarren mit der Aufstockung, macht diesernur um auch wieder gewählt zu werden. Wie damals Blatter und die WM in Süd Afrika. Da geht es nicht um sportliche Leistung. Die meisten Teams aus Asien werden schon nach der Vorrunde wieder abreisen. Ausser man kauft Schiedsrichter wie damals Süd Korea 2002.
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