Seit 10 Jahren führt Gianni Infantino die Fifa an. Im kommenden Jahr kann der Walliser ein letztes Mal als Präsident wiedergewählt werden.
Der Unterstützung aus Südamerika darf sich Infantino sicher sein. Das Council des Kontinentalverbands Conmebol, der für eine Ausweitung der WM 2030 von 48 auf 64 Teams ist, sprach sich einstimmig für ihn aus, sollte dieser wie erwartet erneut kandidieren.
«Vielen Dank für Ihr unermüdliches Engagement für die Entwicklung des südamerikanischen Fussballs und für Ihre globale Führungsrolle», sagte Conmebol-Präsident Alejandro Dominguez. «Wir schätzen Ihre Verbundenheit mit unserer Region und Ihre Vision, diesen Sport weltweit weiterzuentwickeln, sehr.»
Seit 2016 im Amt
Infantino folgte 2016 auf Sepp Blatter und wurde zweimal jeweils ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt. Da seine ersten knapp 3,5 Jahre als Fifa-Präsident nicht angerechnet werden, kann Infantino 2027 erneut für 4 Jahre in eine laut Statuten letzte Amtszeit gewählt werden. Der 56-Jährige muss offiziell noch bestätigen, dass er dies anstrebt. Dies gilt als Formsache.