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Wegen finanziellen Nachteilen Spaniens Fussballerinnen in den Streik getreten

Im Kampf um ein Mindestgehalt haben die Fussballerinnen der ersten spanischen Liga am Samstag wie angedroht den Streik aufgenommen.

Vier spanische Spielerinnen marschieren über den Rasen.
Legende: Fertig lustig – die heimische Meisterschaft ruht Torfrau Mariasun Quinones (rechts) ist eine der Wortführerinnen im Kampf um Gerechtigkeit. imago images

Am Samstagmittag wurde das erste Spiel zwischen Espanyol Barcelona und Granadilla abgesagt. Die Spielergewerkschaft AFE, die Männer und Frauen vertritt, sprach von einem «ersten und historischen Streik».

«Heute sagen wir Spielerinnen basta!», hielt Nationaltorhüterin Mariasun Quinones in einem Video der AFE fest. Jade Boho vom EDF Logrono betonte, man kämpfe auch für die künftigen Generationen.

Die Kameradinnen des Frauen-Fussballs, die für ihre Rechte im Streik sind, haben meine ganze Unterstützung. Viel Glück!
Autor: Antoine Griezmann

Am ersten Tag des unbefristeten Ausstandes erhielten die Spielerinnen auf den sozialen Netzwerken auch von Männern viel Support. Der Barça-Stürmer Antoine Griezmann schrieb auf Twitter: «Die Kameradinnen des Frauen-Fussballs, die für ihre Rechte im Streik sind, haben meine ganze Unterstützung. Viel Glück!»

Die klaren Voten der Betroffenen

Monatelanges Tauziehen

Die Frauen verlangen unter anderem ein Mindestgehalt von 16'000 Euro pro Jahr. Die Klubvereinigung des Frauenfussballs (ACFF) weist diese Forderung mit der Begründung zurück, ein solches Mindestgehalt würde die kleineren Vereine vor Problemen stellen. Die Verhandlungen laufen seit 13 Monaten.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
    Aber das ist jetzt wirklich egal ob die Streicken. Auch wenn sie aufhören Fussball zu spielen merkt das niemand.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ich eürde dann halt noch versuchen zu Arbeiten wenn der Sport zu wenig einbringt oder mit dem Fussball aufzuhören und nur noch zu arbeiten. Es gibt viele Sportler die kriegen gar nichts.
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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, ich habe mir gerade so die Zuschauerzahlen der Spanischen Damenfussballliga angesehen. Bei den meisten Spielen hat es deutlich weniger als 1'000 Zuschauer und es gibt kaum Medienpräsenz. Unter diesen Umständen kann es sich kein Verein leisten, einen Mindestlohn von 16'000 Euro pro Jahr und Spielerin zu bezahlen, so wie die Spielerinnen es möchten. Der Lohn ist übrigens knapp doppelt so hoch wie der spanische Mindestlohn. Ob der Streik wirkliche gerechtfertigt ist?
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    1. Antwort von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
      Falsch. Und bei dem meistbesuchten Ligaspiel Athletico-Barcelona hatte es gut 60'700. Zuvor in Bilbao 48'000. Ist zwar nicht die Regel, aber weit von ihren deutlich unter 1'000 entfernt.
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    2. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Rolf Wysshaa: Nehmen wir die letzten vier Spiele der Spanischen Damenfussballliga: Atletico Madrid vs Deporitivo la Coruna: 400 Zuschauer. Tacon vs Real Betis: 300 Zuschauer. Sporting de Huelva vs Valencia: 950 Zuschauer. Granadilla Tenerife vs Athletic Club: 400 Zuschauer. Das ist der Alltag der spanieschen Damenfussballwelt. Es wäre schön, lieber Rolf Wysshaar, wenn Sie sich zuerst mit den Fakten vertraut machen würden bevor Sie schreiben, dass der Kommentar eines anderen falsch sei.....
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