Zum Inhalt springen

Header

Gefüllte Ränge in Gelsenkirchen.
Legende: Ein Spiel, dass die Massen und Gemüter bewegt Die 174. Auflage des Revierderbys birgt Brisanz. Reuters
Inhalt

Zahlreiche Verschiebungen Revierderby sorgt für rote Köpfe im Amateurfussball

Die Ansetzung des 174. Revierderbys auf Sonntagnachmittag hat zur Folge, dass 250 Partien aus den unteren Ligen weichen müssen.

Dass der Bundesliga-Schlager zwischen Schalke und Borussia Dortmund zum ungewohnten Zeitpunkt am Sonntag, 15:30 Uhr, angepfiffen wird, sorgt bei den regionalen Amateurklubs für Verdruss. Denn eigentlich gehört dieser Termin der grossen Masse. Rund 250 Partien mussten deswegen verlegt werden.

Wir hätten auf einer Weide spielen können, wo ein Pferd und 'ne Kuh stehen.

Einerseits verspürt die Mehrheit der Amateurkicker im Ruhrgebiet an diesem «heiligen Termin» schlichtweg keine Lust, um selbst auf dem Rasen zu stehen. Lieber will man ins Stadion. Andererseits fürchten die Unterklassigen, dass die Zuschauer ausbleiben. So lässt sich ein Verantwortlicher eines Sechstligisten zitieren: «Am Sonntagnachmittag wären keine 3 Zuschauer gekommen. Wir hätten auf einer Weide spielen können, wo ein Pferd und 'ne Kuh stehen.»

Riesiger Mehraufwand

Die Klage über den immensen Aufwand für die Neuansetzungen ist allgegenwärtig. Schiedsrichter müssten organisiert und Plätze umdisponiert werden. In den Kreisligen werden bis zu 75 Prozent der Spiele verlegt. Die meisten Klubs weichen auf Wochentags-Termine aus.

Das Revierderby löst nicht bei allen Vorfreude aus

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Marc Nager  (Marc Nager)
    Also mir persönlich wäre es am Samstag auch lieber, dann könnte ich zumindest die Zusammenfassung in der Sportschau geniessen. Am Sonntag Abend um 21:45 auf einem Regionalsender macht das weniger Spass. Außerdem verstehe ich den Unmut der unteren Ligen in Deutschland gut.
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Kein Wunder, schliesslich gibt's auch in den unteren Ligen regelmässig Zoff neben dem Platz. Die Polizei muss ihre Kräfte auch konzentrieren können.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Doch Herr Forrer, aber möglichstvweitvweg von den "Chaoten"! Genuss sieht anderst aus!