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BVB-Trainer Favre: «Wir hätten mindestens einen Punkt machen müssen» (ARD, Autor: Burkhard Hupe)
abspielen. Laufzeit 03:30 Minuten.
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1:0-Sieg im Spitzenkampf Bayern enteilt Dortmund im Meisterrennen

  • Bayern München gewinnt das Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund zum Auftakt des 28. Bundesliga-Spieltags 1:0.
  • BVB-Goalie Roman Bürki muss beim Gegentreffer – eine herrliche Aktion von Joshua Kimmich – eine Teilschuld auf sich nehmen.
  • Die Münchner führen die Tabelle nun mit 7 Punkten Vorsprung auf Dortmund an.

Eine Machtdemonstration der Bayern war es am Dienstagabend in Dortmund nicht. Dem Meistertitel aber – es wäre der 8. in Folge – sind die Münchner nach dem 1:0-Auswärtssieg ein ganzes Stück näher gerückt. Satte 7 Punkte beträgt der Vorsprung des Leaders auf den BVB bei noch 6 ausstehenden Spieltagen.

Anders als in der Hinrunde, als Dortmund in München sang- und klanglos 0:4 untergegangen war, hielt das Favre-Team diesmal über weite Strecken gut dagegen. Bis in den gegnerischen Strafraum hinein schafften es die Dortmunder hingegen selten. Auch die Belagerung des Bayern-Sechzehners in den letzten 20 Minuten blieb letztlich erfolglos.

Bürki eiskalt erwischt

Zu zahlreichen Grosschancen kamen auch die Bayern nicht. Für den entscheidenden Treffer sorgte Joshua Kimmich kurz vor der Pause. Nachdem die Dortmunder den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatten, kam der Mittelfeldspieler an der Strafraumgrenze an den Ball – und versorgte diesen mit einem frechen Lupfer unter der Latte.

Roman Bürki im BVB-Tor stand einen Tick zu weit vorne. Er berührte den Ball zwar noch mit den Fingerspitzen, konnte das Tor aber nicht verhindern.

Roman Bürki streckt sich vergeblich.
Legende: Die entscheidende Szene Roman Bürki streckt sich vergeblich. imago images

Bis zum Gegentreffer hatten die Dortmunder eine gute Vorstellung abgeliefert. Sie liessen sich von den Bayern nicht überrennen, so wie dies in den letzten Duellen oft der Fall gewesen war. Zudem zeigte sich die Bayern-Abwehr bei langen Bällen der Dortmunder immer wieder anfällig. Zu nutzen vermochte die Heim-Mannschaft dies aber nicht.

Haaland angeschlagen, Lewandowski unauffällig

Dem Spiel für einmal nicht den Stempel aufdrücken konnte Dortmunds Shootingstar Erling Haaland. Der 19-jährige Norweger feuerte nach wenigen Sekunden einen gefährlichen Schuss auf Manuel Neuers Tor ab und vergab nach knapp einer Stunde eine gute Möglichkeit, ansonsten gelang ihm nichts Zählbares.

Auch Bayerns Tormaschine Robert Lewandowski lief für einmal nicht heiss. Sein Pfostentreffer in der 83. Minute war mehr eine Randnotiz, zumal Serge Gnabry wohl im Abseits gestanden wäre. Während Haaland nach 70 Minuten angeschlagen vom Platz musste, spielte Nati-Verteidiger Manuel Akanji bei Dortmund auf der linken Aussenverteidigerposition durch.

Dortmunds Erling Haaland hat gegen Alphonso Davies das Nachsehen.
Legende: Gelang für einmal keine Gala-Vorstellung Dortmunds Erling Haaland, hier gegen Alphonso Davies. imago images

Radio SRF 1, 26.05.2020, 17:10 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Möckli  (rm)
    Finde auch, das Unentschieden waere verdient gewesen. Zudem fuer mich unverstaendlich weshalb es keinen Hands-Penalty gegeben hat. Waehrend der Schussabgabe ging Boatengs Arm klar vom Koerper weg. In den Zeitlupen waehrend des Matches haben das alle gesehen, nur de Videoschiedsrichter war noch in der Coronapause.
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  • Kommentar von Hans Läuer  (Hans Läuer)
    @Roger Gasser
    Nein, sie haben es nur sehr gut Verteidigt. Und Dortmund übrigend auch, darum traf auch Lewandowski nicht.
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  • Kommentar von Hans Läuer  (Hans Läuer)
    @Stefan Giesler
    Boateng ist ins Straucheln geraten und dass war auch ein Mitgrund warum er dann am Boden lag. Und so kann man den Elfmeter sicher geben muss man aber nicht. Und genau dann schreitet der Video Schiri nicht ein, so zumindest sagt es die DFL.
    Und jedes Mal wenn die Meisterschaft schon halb entschieden ist, werden die Bayern wieder als arrogant bezeichnet. MfG
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