Nach dem Triple 2025 war für Paris St-Germain eine Steigerung gar nicht mehr möglich. Die Strapazen der letzten Saison, gefolgt von der Klub-WM im Sommer, forderten schon ihren Tribut. In der Liga agierte PSG nicht mit der gewohnten Dominanz. Verfolger Lens liess sich lange nicht abschütteln. Im Cup kam das Aus im Sechzehntelfinal gegen Stadtrivale Paris FC.
Dass es am Ende trotzdem einigermassen locker zum 12. Meistertitel in den letzten 14 Jahren reichte, dem 5. in Folge – und man in der Champions League auf Kurs Richtung Titelverteidigung ist – spricht für Luis Enriques Team. Der Spanier, seit 3 Jahren Chef an der Seitenlinie, verstand es erneut, die Belastung zu steuern und sein Starensemble bei Laune zu halten.
Die Schlüsselfiguren bei PSG
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Bild 1 von 7. Ousmane Dembélé. Oberschenkel und Wade machten dem Überflieger der letzten Saison zeitweise zu schaffen. Trotzdem stellte er seine Qualitäten auch in dieser Spielzeit unter Beweis, immer wieder auch als Vorbereiter. Bildquelle: imago images/Ball Raw Images.
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Bild 2 von 7. Désiré Doué. Bis Anfang Dezember kam er auch wegen Verletzungen nicht richtig auf Touren. Danach wirbelte er wieder wie gewohnt und war erneut ein wichtiger Teil des Meisterpuzzles. Bildquelle: imago images/Le Pictorium.
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Bild 3 von 7. Khvicha Kvaratskhelia. Der Georgier ist besonders gut, wenn es wichtig wird. Das zeigte er nicht zuletzt in der Champions League. Auf seiner linken Seite bringt er die Gegenspieler regelmässig zum Verzweifeln. Bildquelle: imago images/Bestimage.
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Bild 4 von 7. Bradley Barcola. Ist aufgrund der grossen Konkurrenz nicht immer gesetzt und könnte trotz Vertrags bis 2028 im Sommer wechseln. Nicht zuletzt mit einer zweistelligen Torausbeute hat er massgeblich zum Titel beigetragen. Bildquelle: imago images/Zuma Press Wire.
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Bild 5 von 7. Vitinha. Im defensiven Mittelfeld zieht er meisterhaft die Fäden. Der Portugiese hat sich im Team längst einen Sonderstatus erarbeitet. Bildquelle: imago images/Zuma Press Wire.
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Bild 6 von 7. Marquinhos. Kaum zu glauben: Bereits seit 13 Jahren hält der Brasilianer für PSG seine Knochen hin. Der 31-jährige Captain spielt zwar nicht mehr so häufig, bleibt aber für das Teamgefüge unverzichtbar. Bildquelle: imago images/Presse Sports.
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Bild 7 von 7. Luis Enrique. Trotz seinem holprigen Französisch haben ihn die Pariser Fans ins Herz geschlossen. Der Spanier hat auch in seinem dritten Jahr den Meistertitel geholt und könnte zum zweiten Mal den «Henkelpott» an die Seine bringen. Bildquelle: imago images/Sopa Images.
Kein einzelner Torehamsterer
Dabei kommt ihm zugute, dass sein Kader besonders in der schlagkräftigen Offensive breit aufgestellt ist. Die Verletzungen von Ballon-d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé (10 Liga-Tore) und Désiré Doué (6) liessen sich so gut auffangen: Bradley Barcola (10), Khvicha Kvaratskhelia (8) oder Goncalo Ramos (6) waren zur Stelle.