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2 Spiele in 46 Stunden ManCity und Guardiola in der Kalender-Falle

Konkurrent Liverpool enteilt, der eigene Assistent weg – dazu stehen 2 Spiele in nicht einmal 48 Stunden auf dem Programm: Pep Guardiola hat mit ManCity vor dem Jahreswechsel Probleme zu lösen.

Pep Guardiola
Legende: Ist unzufrieden Pep Guardiola. Getty Images

Kurz vor Heiligabend schrieb Pep Guardiola einen Brief. Allerdings teilte er dabei nicht dem Weihnachtsmann seine Geschenkwünsche zum Fest mit, sondern machte seinem Ärger Luft. Der Adressat: der englische Fussballverband.

«Wolves» und «Blades» vor der Brust

Denn in diesem Jahr trifft der Weihnachtswahnsinn rund um den traditionellen englischen «Boxing Day» am 26. Dezember Guardiola mit Titelverteidiger Manchester City mit voller Wucht. Innerhalb von nicht einmal 48 Stunden muss der abgehängte Meister gegen Wolverhampton (Freitag/20:45 Uhr) und Sheffield (Sonntag/19:00 Uhr) antreten.

Video
Was steckt eigentlich hinter dem «Boxing Day»?
Aus Sport-Clip vom 25.12.2019.
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«Ich habe mich nur bedankt», sagte Guardiola auf sein Schreiben angesprochen mit einer gehörigen Portion Süffisanz: «Ich weiss eines ganz genau: Weniger als 48 Stunden zwischen 2 Spielen zu haben, ist nicht das perfekte Timing.»

Keine Zeit für Feste

So hatte das Weihnachtsprogramm der Citizens auch nicht viel mit Besinnlichkeit zu tun. Training am 23. und 24. Dezember, frei am 25. Dezember, Training am 26. Dezember, Spiele am 27. und 29. Dezember. Ach ja, am Neujahrstag geht es gegen den FC Everton.

Dazu kommt, dass Guardiolas Aufgabenheft noch dicker geworden ist. Ohne seinen langjährigen Co-Trainer Mikel Arteta, den es als Trainer zu Arsenal gezogen hat, müsse jeder im Team «ein bisschen mehr arbeiten».

Auch Liverpool im Kalender-Dilemma

Zur Seite sprang Guardiola ausgerechnet Liverpool-Coach Jürgen Klopp: «Das ist absolut nicht in Ordnung. Kein Trainer hat Probleme damit, am ‹Boxing Day› zu spielen. Aber am 27. und 29. zu spielen, das ist ein Verbrechen. Jedes Jahr ist es dasselbe, aber wir können sagen, was wir wollen – es interessiert niemanden.»

Klopp: «Niemand interessiert, was wir sagen» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 26.12.2019.

Mit der Terminhatz kennt sich Klopp aus: Einen Tag vor dem Halbfinal der Klub-WM mussten die «Reds» im League Cup antreten, dort verlor eine bessere Nachwuchself 0:5 bei Aston Villa. Nach dem gewonnenen Final am Samstag in Doha gegen Flamengo hatte der englische Spitzenreiter bis am Donnerstag Pause (ehe der 4:0-Kantersieg im Schlagerspiel bei Leicester folgte). Fast schon ein Luxus in diesen Tagen.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 21.12.19, 18:20 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Eine Frage an Fritz Rüegsegger, der sich hier im Forum nach Fritz Künzlis Ableben als ein Leichtathlet "geoutet" hat: Sind Sie der gleiche Fritz Rüegsegger, der bei den OS 1972 in München über 5'000 Meter angetreten ist? Da ich mich früher stark für Leichtathletik interessiert und sogar Rekordlisten geführt habe - es gab ja noch kein Internet, das heute druckbereite Listen bereithält -, ist Ihr Name mir noch ein Begriff. - Zum Thema dieses Blogs: Nix gesehn, also auch nix wissen.
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  • Kommentar von Andreas Schaad  (Scan15)
    Und ja Herr Haslebacher,für die Millionen welche die verdienen,kann man etwas erwarten....
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  • Kommentar von Andreas Schaad  (Scan15)
    Das ewige Gejammer der Fussballer....
    Schaut einfach mal NHL,82 Qualispiele und dann riesige Freude auf die Playoffs....
    Und kommt mir nicht Fussball sei anstrengender als Eishockey,da lachen die Hühner.....
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