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Dortmund bleibt erneut an Bremen hängen (ARD/Heiko Neugebauer)
abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
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Achtelfinals im DFB-Pokal Wie im Vorjahr: Bremen düpiert Dortmund

Borussia Dortmund erwacht im Pokalspiel bei Werder Bremen zu spät und scheitert nach dem 2:3 wie schon 2019 im Achtelfinal.

Erling Haaland hatte das 3:3 in der Nachspielzeit auf dem Kopf, doch Werder-Keeper Jiri Pavlenka bewahrte seine Farben mit einer starken Parade vor der Verlängerung. Denn kurz darauf war Schluss, Bremen schaffte die Überraschung und warf den BVB wie schon 2019 im Achtelfinal aus dem DFB-Pokal.

Dortmund verschläft den Start

Zum Verhängnis wurde Dortmund ein schwacher Beginn. Nach einer halben Stunde und Treffern durch Davie Selke (16.) und Leonardo Bittencourt (30.) lag die Borussia bereits mit 2 Längen hinten. Erst nach der Pause und mit der Einwechslung von Erling Haaland liess sich der BVB in der Offensive blicken.

Es war dann auch der norwegische Shootingstar, der mit dem Anschlusstor (67.) beim Team von Trainer Lucien Favre die Hoffnung wieder zurückbrachte. Bremen jedoch blieb bei Kontern gefährlich und stellte den 2-Tore-Vorsprung durch Milos Rashica wieder her (70.).

Zu mehr als einem Sahnetreffer des erst 17-jährigen US-Talents Giovanni Reyna (78.) reichte es dem BVB trotz einem Schlussfurioso nicht mehr. Mit Goalie Marwin Hitz und Verteidiger Manuel Akanji standen bei Dortmund 2 Schweizer in der Startelf.

Leipzig stolpert über Frankfurt

Wenige Stunden zuvor hatte es bereits RB Leipzig erwischt. Auswärts bei Eintracht Frankfurt resultierte für das Team von Julian Nagelsmann eine 1:3-Niederlage.

Das Unheil der «Bullen» nahm bereits nach einer knappen Viertelstunde seinen Lauf. Nach einer harmlosen Frankfurter Flanke sprang der Ball im Sechzehner an die Hand von Marcel Halstenberg. Andre Silva liess dem Schweizer RB-Goalie Yvon Mvogo beim darausfolgenden Elfmeter keine Chance.

Filip Kostic.
Legende: Schiesst Frankfurt in den Pokal-Viertelfinal Filip Kostic. imago images

Nach der Pause trumpfte vor allem einer gross auf: Filip Kostic. Der Serbe markierte in der 51. Minute kaltschnäuzig das 2:0. Kostic war es auch, der nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstor durch Dani Olmo (69.) für die Siegsicherung verantwortlich zeichnete. Kurz vor Schluss machte der 27-Jährige mit dem 3:1 alles klar.

Djibril Sow stand bei Frankfurt in der Startelf und spielte durch. Gelson Fernandes fehlte verletzt.

Die weiteren Achtelfinals am Dienstag

  • Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf 2:5
  • Schalke - Hertha 3:2 n.V.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 04.02.2020, 22:00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das ist eben das spezielle am Cup, alles ist möglich und oft kommt es "anderst als man denk"!
    Und das ist gut so!
  • Kommentar von Felix Burch  (Fritzli)
    Zwei Schweizer in der Startelf, die auch zum vergessen waren,nicht nur der Schiri, Ein Tor haltbar,und der Verteidiger spielt nur quer und zum Torhüter,Angriffs Auflösung?
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Burch, Bremen war schlicht besser und hat seine Chancen eben genutzt! Punkt.
  • Kommentar von Christa Geering-Böni  (Herold)
    Nun, alles in Allem, war es ein: "zum vergessen Match" - der Schiri total mies = unterste Stufe - ein; wir stehen in der Berliner Mauer - gähn Verein = Bremen - die auch noch das (riesen) Glück haben, dass jeder Schuss aufs Tor auch irgendwie rein plumps ...... Keine Werbung für Fussball!!! Einfach, zum vergessen........
    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Ich denke wir haben nicht dasselbe Spiel gesehen? Ihr Kommentar ist "Gähn"!