Das Duell zwischen der torgefährlichsten Mannschaft des Turniers (Nigeria) und dem defensivstärksten Team (Algerien) war eine klare Angelegenheit. Nach einer dominant geführten 1. Halbzeit belohnte sich Nigeria nach der Pause: Victor Osimhen traf per Kopf (47.) und legte 10 Minuten später auf Akor Adams ab, der Luca Zidane – den Sohn von Zinédine – im Tor Algeriens gekonnt aussteigen liess.
Das vom Schweizer Ex-Natitrainer Vladimir Petkovic defensiv eingestellte Algerien fand keine Antwort auf den Doppelschlag. Die «Wüstenfüchse» müssen weiter auf den 3. Titel nach 1990 und 2019 warten.
Ebenfalls im Halbfinal steht Ägypten. Der Rekordsieger setzte sich in Agadir gegen Titelverteidiger Elfenbeinküste durch. Omar Marmoush eröffnete das Skore, Mohamed Salah sorgte in der 52. Minute für die vermeintliche Entscheidung. Nach dem Anschlusstreffer der Elfenbeinküste wankten die «Pharaonen» zwar, brachten den Vorsprung aber über die Zeit.