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Am 8. oder 9. Dezember Copa-Final soll ausserhalb Argentiniens nachgeholt werden

Das Final-Rückspiel der Copa Libertadores zwischen River Plate und Boca Juniors musste verschoben werden. Boca will nun nicht mehr antreten.

Ein Fan im Fussball-Stadion von River Plate
Legende: Vorerst kein Fussball im River-Plate-Stadion Der Final der Copa Libertadores hatte verschoben werden müssen. Keystone

Die italienische Hafenstadt Genua und Belo Horizonte in Brasilien haben bereits ihr Interesse an der Austragung des Final-Rückspiels der Copa Libertadores angemeldet. Die Partie soll am 8. oder 9. Dezember nachgeholt werden.

Boca weigert sich aber offenbar, zu der Partie anzutreten. «Wir haben nicht die Absicht, ein weiteres Finale zu spielen», sagte Vereinspräsident Daniel Angelici am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Der Verein werde «alle administrativen Möglichkeiten ausschöpfen und wenn nötig vor den TAS (internationaler Sportgerichtshof) ziehen.» Boca sei aufgrund der Vorfälle die Trophäe zuzuerkennen, so Angelici weiter.

Ausschreitungen verhindern Anpfiff

Das Rückspiel zwischen den argentinischen Erzrivalen River Plate und Boca Juniors (Hinspiel: 2:2) hätte am vergangenen Samstag stattfinden sollen. Auf dem Weg ins Stadion wurde der Mannschaftsbus der Boca-Spieler aber angegriffen und mit Steinen attackiert, die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Legende: Video Final der Copa Libertadores verschoben abspielen. Laufzeit 01:51 Minuten.
Aus sportaktuell vom 26.11.2018.

Mehrere Boca-Spieler wurden verletzt, Mittelfeldspieler Pablo Perez erlitt eine Augenverletzung. Das für Sonntag geplante Nachholspiel wurde ebenfalls abgesagt.

Der südamerikanische Verband Conmebol hat zudem ein Disziplinarverfahren gegen River Plate eingeleitet. Der argentinische Klub müsse binnen 24 Stunden beweisen, dass er nicht an den Fan-Krawallen am Wochenende in Buenos Aires beteiligt gewesen sei.

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 26.11.2018, 22:35 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Silvio Silla (Silla)
    Das müsste eigentlich eine Warnung an alle die Pyros oder Raketen im Stadion anzünden. Auch das geht gegen Leib und Leben. Auch das müsste massiv strafrechtlich verfolgt werden. Viele Eltern haben Angst und gehen mit den Kindern nicht mehr ins Stadion. Fuss- ball ist Sport und nicht Krieg.
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    1. Antwort von Matthias Zimmermann (_schwuppidup_)
      Nein ist es nicht, solange die fackeln nicht von idioten herumgeworfen werden. Das ist jedem klar, der da steht und wenn ich etwas gegen pyros habe, geh ich entweder nicht in die kurve oder entferne mich halt ein wenig, wenn im hochsommer neben mir jmd mit maske und handschuhen steht. Gerade in schweizer stadien ist es sehr sicher! Die leute fahren ja auch auto zB. Jene die finden, sie müssen unbedingt mit ihrem (kleinen) kind in die kurve stehen haben andere dinge nicht ganz begriffen...
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  • Kommentar von Jan Engeli (BVB)
    Das geschieht im nur Recht. Ich denke, dass der BVB nur wegen diesem Anschlag aus dem Turnier geflogen ist und dass ist einfach eine Frechheit. So etwas hat in diesem Sport nichts verloren.
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