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Flick will in Zukunft keine Unruhe mehr stiften (ARD, Khalil Taufig)
abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
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Bayern-Trainer unter Beschuss Flick: «Meinen Sie, mir macht das Ganze Spass?»

Bayern München hat mit dem letzten Aufgebot im Titelrennen gepatzt. Nun richten sich alle Blicke auf Paris – doch nach wie vor herrscht reichlich Unruhe um Trainer Hansi Flick.

Hansi Flick lächelte gequält. «Meinen Sie, mir macht das Ganze Spass?», fragte der Trainer von Bayern München den ARD-Reporter genervt. Die Spekulationen um seine Zukunft und der Streit mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic belasten Flick und den Rekordmeister in den Wochen der Wahrheit mit dem Champions-League-Kracher gegen Paris St. Germain weiterhin massiv.

Neuer will Ruhe, Müller antwortet nicht

Dabei sind die Sorgen nach dem mageren 1:1 der Münchner Notelf gegen Union Berlin so schon gross genug. Manuel Neuer wünscht sich deshalb vor dem zweiten Duell mit PSG sehnlichst «ein bisschen mehr Ruhe».

Alle Dinge, die «von aussen auf uns einprasseln, sind natürlich nicht von Nöten», betonte der Kapitän. Neuer hat sich als Sprecher der Mannschaft klar positioniert: «Ich denke, dass Hansi Flick der richtige Trainer für uns ist und man hat ja auch gesehen, wie erfolgreich wir die letzten Zeiten gestaltet haben.»

Auch Thomas Müller hatte auf das ganze Theater keine Lust. Er halte es mit seinem Trainer, meinte er: «Nächste Frage!» Denn: «Jede Antwort würde das wieder anfachen.»

Mit freiem Kopf 2 Tore mehr schiessen

Doch eigentlich brennt es längst lichterloh. Flick versuchte nach dem Remis seiner Rumpftruppe, die Konzentration auf das Sportliche zu lenken. Angesichts der hohen Belastung sei vor Paris entscheidend, «dass wir Kräfte sammeln und den Kopf frei bekommen», sagte er. Man gehe trotz aller Probleme «mit einem positiven Gefühl» ins Spiel: «Wir versuchen alles rauszuholen und zwei Tore mehr zu machen.»

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Archiv: PSG bezwingt Bayern 3:2
Aus Sport-Clip vom 07.04.2021.
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Radio SRF 1, Newsbulletin, 10.04.2021, 17:10 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Die Bayern haben ein Luxusproblem sie können sich nur selber schlagen.
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Es ist schon wahnsinnig, was manche Trainer-Persönlichkeiten erleben. Mich würde immer wieder interessieren, welche Methoden die sich aneignen, um gut und kreativ arbeiten zu können. Vielleicht wäre so jemand mit diesen Kompetenzen geeignet, in der tf des Bundes Einsitz zu nehmen und jeweils die Energie-Konzentration für Wesentliches zu umsorgen!
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Kompetenzen kann man in der CH an vielen Stellen gebrauchen, aber das dazu nötige Personal fehlt überall.
    2. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      Nun, Herr Henchler, sie führen also grad mit der ganzen Schweiz das Mitarbeitenden-Gespräch - Kompliment für Ihr allumfassendes Wissen. Und die Wahrheit kennen Sie ja noch obendrauf.
  • Kommentar von Marcel Keller  (Arcade)
    Egal was bei Bayern läuft, die Neider stänkern immer. Oder denken die, bei anderen Clubs sei das Funktionieren anders? Anders ist nur, dass Bayern immer im Fokus steht. Sie stehen vor dem nächsten Titel und sind auch noch im Europäischen Wettkampf dabei. Was soll da schlecht sein?