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Ribéry (l.) und Robben gut gelaunt im Training
Legende: Duo infernale Ribéry (l.) und Robben gehören auch mit über 34 Jahren noch zu Bayerns Grundpfeilern. Getty Images
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Bayern vor Bundesliga-Auftakt Mit den «alten Herren» und im Sparmodus zum Triple?

Bayern hat in der Transferperiode 2018 keinen Cent ausgegeben und setzt weiter auf «Robbéry». Geht das gut?

Am Freitagabend gastiert Hoffenheim zum Bundesliga-Start in der Allianz Arena. Klar ist: Es ist die 1. Partie des FC Bayern auf dem Weg zum 7. Meistertitel in Serie. Zumindest nach dem Selbstverständnis des «Mia-san-Mia»-Klubs. Ziel: traditionell das Triple. Die Mittel dazu: ungewohnt.

Fussball-Deutschlands Krösus hat keinen Cent für Transfers ausgegeben. In der vergangenen Saison kostete ein Trio (Tolisso, Coman, Süle) über 80 Millionen Euro. Auch zuvor hatte man immer einen dicken Fisch an der Angel: Mats Hummels oder Arturo Vidal etwa.

Nicht nur die internationale, auch die heimische Konkurrenz hat den Tresor weit geöffnet. Allen voran der BVB (Diallo, Delaney, Witsel) und Schalke (Serdar, Mascarell, Sané). Die Bayern nicht. Kann das gut gehen?

Ja, weil ...

  • Leon Goretzka ablösefrei von Schalke 04 kam.
  • die verliehenen Serge Gnabry und Renato Sanches mit Spielpraxis zurückkehren.
  • im Januar das Toptalent Alphonso Davies (18) an die Isar stösst.

Goretzka ist mit 23 Jahren der Älteste dieses Quartetts. Der FCB will sich drastisch verjüngen. Höchste Zeit: Neben der Flügelzange Franck Ribéry (35) und Arjen Robben (34) sind diverse Leistungsträger im Ü30-Klub (Neuer, Lewandowski) oder kurz davor (Hummels, Boateng, Martinez).

In dieser Spielzeit setzt der Rekordmeister auf ein letztes Hurra von «Robbéry». Das kann aufgehen, wie beim 5:0 im Supercup gegen Frankfurt. Oder eben nicht, wie der 1:0-Duselsieg im Pokal über Drochtersen vor Augen führte.

Klasse vs. Physis

Die Klasse der «alten Herren» ist unbestritten, die Physis nicht: Zusammen 30 Spiele verpasste das Duo letzte Saison verletzt. Adduktoren und Aussenbänder entscheiden auch diese Saison über Sieg und Niederlage mit. Halten die Gelenke, wird die gefürchtete Flügelzange der 9-jährigen Ära mit einem Knall ein Ende setzen wollen. Im Optimum heisst dieser Knall Triple.

Video
Arjen Robben bleibt bei Bayern München
Aus Sport-Clip vom 11.05.2018.
abspielen

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 18.8.2018, 19 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Silvio Silla  (Silla)
    Und Herr Mühlematter, der Präsidenten Uli Hoeness nicht vergessen. Namentlich auch noch Rumenigge.
  • Kommentar von Serge Mühlematter  (Lautrec)
    Es gibt nicht viel, was nicht nervt an Bayern: Der Clubslogan: nervt; Die Selbstherrlichkeit: nervt; Die Herren Direktoren: nerven; Die Vermarktung in China? nervt. Der Egoismus eines Lewandowski: nervt. Das Wegkaufen der Talente anderer Clubs: nervt!
    Ich gebs zu, oft spielen sie in der BL die anderen an die Wand mit Überzeugung und Dominanz. Kann fantastischer Fussball sein. Aber einen rotweissen Schal kaufen? Niemals!
  • Kommentar von Mathis Schlegel  (Jona)
    Ich bin Bayern München Fan und hoffe trotzdem, dass der BVB (mit Favre) den Titel BM streitig machen kann. Es würde der Liga gut tun.