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Beim BVB auf dem Abstellgleis Bürki: Warme Worte von Trainer Rose – zum Abschied im Winter?

Roman Bürki, die langjährige Nummer 1 im Tor von Dortmund, spielt in den Planungen des BVB keine Rolle mehr.

Wird wohl nie mehr für den BVB auflaufen
Legende: Wird wohl nie mehr für den BVB auflaufen Roman Bürki. imago images

Als der BVB heute vor einem Jahr in der Champions League zuhause gegen Brügge mit 3:0 gewann, war die Torhüter-Welt von Roman Bürki noch in Ordnung. Auch eine Woche später hütete er gegen Lazio den Kasten. Es war sein vorläufig letzter Auftritt in der «Königsklasse», zumindest im Trikot der Dortmunder.

Die langjährige Nummer 1 spielt in den Planungen des BVB keine Rolle mehr. Ob Champions League, Bundesliga oder DFB-Pokal – Bürki schaffte es in dieser Saison noch kein einziges Mal ins Kader. Und wird es auch nicht mehr. Das hat Marco Rose ihm mitgeteilt. Der im Sommer von Gladbach gekommene Trainer gratulierte Bürki in der vergangenen Woche persönlich zum 31. Geburtstag.

Video
Archiv: Bürkis letzter Auftritt mit dem BVB in der CL gegen Lazio
Aus Sport-Clip vom 02.12.2020.
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Warme Worte, schneller Abschied?

Zwangsläufig wurde auch noch einmal über dessen unbefriedigende Situation beim BVB gesprochen – und Rose machte dem Schweizer, dem in Dortmund mit Gregor Kobel und Marwin Hitz zwei andere Schweizer vor der Sonne stehen, ein dickes Kompliment. «Wie er sich in seiner Situation verhält», betonte Rose, «ist aussergewöhnlich stark.»

Für die warmen Worte kann sich Bürki allerdings nichts kaufen. Ein Klubwechsel ist unausweichlich. «Ich hoffe, dass er sportlich den Weg findet, dass er wieder im Tor stehen kann. Das hat er sich verdient», sagte Rose. Bürkis Vertrag beim BVB läuft eigentlich noch bis Juni 2023.

Die drei Schweizer Goalies beim BVB
Legende: Die drei Schweizer Goalies beim BVB Gregor Kobel, Marwin Hitz und Roman Bürki (v.l.n.r.). imago images

Der BVB hofft auf den Winter, um den Schlussmann mit einem geschätzten Jahresgehalt von 5 Millionen Euro von der Ausgabenliste zu streichen. Wohin es Bürki zieht, scheint derzeit völlig offen. Der FC Basel hatte dem Vernehmen nach im Sommer Interesse gezeigt. Ein Wechsel zurück in die Schweiz war für ihn aber keine ernsthafte Option. Ob sich das mittlerweile geändert hat?

SRF zwei, Champions League – Goool, 23.11.21, 23 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    und wegen verdienen? unser Shakiri, wieviel verdient er auf der "Bank"? es gibt noch viele andere Spieler, gleiche Verhältnisse. Zu Bürki: ich finde es traurig, da war er über einige Jahre der TOP-Torhüter des BVB, und plötzlich wird er auf das Abstellgeleise manövriert. Dass er in unserer Nati nicht mehr spielen wollte, als No 2 oder gar No 3 begreife ich. Immerhin verfügen wir seit Jahren, gar Jahrzehnten über sehr gute Goalis. Kommt Zeit, kommt Rat, auch für Roman Bürki. Viel Glück!
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Bürki wird wohl kaum auf die Millionen verzichten. Das nennt man Fehlplanung des BVB. Möchten zur Weltspitze gehören, sind aber Europäisch nicht mal top 16....Die hatten ja 2 sehr gute Torhüter, erinnert stark an HC Davos.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    YB könnte einen guten Torhüter gebrauchen?
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    1. Antwort von Peter Mueller  (Elbrus)
      Schon, aber die können kein 4.5;Mio Salär zahlen. Bordeaux könnte noch einen Torwart und zwei Innenverteidiger gebrauchen.
      Bürki ist nicht im Stress solange monatlich sein Salär kommt.
    2. Antwort von Yvonne Abt  (YvonnedieDreizehnte)
      Bürki Gürki wollte ja im Sommer nicht zu den Baseler Fussbällerer wechseln.
      Angeblich sollen die Lohnforderungen jenseits von Gurke und Fisch gewesen sein.
    3. Antwort von Othmar Eberhard  (Othmar Eberhard)
      Frsu Abt: respektlos, ihr Kommentar. Bürki ein absolut fairer Sportsmann. Es ist legitim dass er seinen guten Vertrag aussitzt. Wäre ja blöd, wenn er für 1 Million irgenwo anders spielen würde. BVB ist selbst Schuld. Übrigens Götze war 3 Jahre beim BVB merheitlich nur Ersatz. Und das bei 10 Millionen Jahresgehalt. So gibt es zig Beispiele. Traxler beim PSG, XS hat bei Bayern, Inter u. Liverpool kaum ein ganzes Match gespielt und hst Millionen verdient. Bürki war immerhin jahrelang gesetzt.