Die Bayern marschieren weiter in Richtung 35. Bundesliga-Titel – auch wenn ihnen Leipzig im Topspiel der 18. Runde alles abverlangte. Mehr Spielanteile gehörten zur 1. Halbzeit nämlich den «Bullen». Das Team von Ole Werner hätte mit mindestens zwei Längen führen müssen, mit «nur» einer 1:0-Führung ging es dann in die Pause.
Dieses Tempo konnten die Gastgeber nicht aus der Kabine mitnehmen. Auf der Gegenseite drehten aber die Bayern auf. Innert 17 Minuten stellten Serge Gnabry und Harry Kane (mit seinem 21. Liga-Saisontor) das Spiel auf den Kopf und lösten damit den Knoten. Doch damit war nicht genug: Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic und Michael Olise stellten den 5:1-Endstand her – die Bayern bleiben in der Liga ungeschlagen. Bereits in der Hinrunde ging die Affiche klar mit 6:0 an den deutschen Rekordmeister.
Die Münchner hatten doppelten Grund zur Freude: In der 87. Minute feierte Jamal Musiala nach seinem Wadenbeinbruch nach über sechs Monaten sein Comeback – und lieferte prompt den Assist zum fünften Treffer seines Teams.
BVB trotz 2:0-Führung mit Ach und Krach
Dortmund und seine Zwei-Tore-Führungen gegen St. Pauli ... Wir blicken zurück auf den 1. Spieltag, als der Aussenseiter aus Hamburg ab der 86. Minute aus einem 1:3 noch ein 3:3 gemacht hatte. Dieses Phänomen wiederholte sich zum Auftakt der Rückrunde am 18. Bundesliga-Spieltag beinahe.
St. Pauli kam nach einem 0:2-Rückstand zurück, ehe die Dortmunder in letzter Sekunde noch einen Penalty zugesprochen bekamen. Emre Can verwandelte souverän zum 3:2 (90.+5).
Stergiou mit Debüt – Fischer verliert
Hoffenheim bleibt das Überraschungsteam. Gegen Leverkusen gelang der TSG ein 1:0-Sieg. Der goldene Treffer fiel durch Ex-Basel-Spieler Wouter Burger (9.). So muss Bayer weiter auf seinen ersten Sieg im neuen Jahr warten, während Hoffenheim auf den zwischenzeitlichen 3. Rang springt.
Leonidas Stergiou kam nach dem Wechsel zu Heidenheim zu seinem Debüt. Er wurde beim 1:1 in Wolfsburg in der 77. Minute eingewechselt. Miro Muheim spielte mit dem HSV 0:0 gegen Gladbach mit Nico Elvedi, Urs Fischer verlor erstmals als Mainz-Trainer ein Spiel (1:2 in Köln).