Bundesliga-Schweizer: Pechvogel, Rückkehrer, Talent

Winterpause in der Bundesliga. Zeit, um die Leistungen der in Deutschland engagierten Schweizer zu analysieren.

Das Zeugnis der Bundesliga-Schweizer

Gleich 20 Schweizer wurden im ersten Halbjahr der Bundesliga eingesetzt. Doch Masse ist nicht unbedingt gleich Klasse. Nicht alle konnten im Herbst 2016 überzeugen.

Benaglio pariert einen Elfmeter

0:21 min, vom 26.11.2016

Vor allem auf Schweizer Torhüter ist in der Bundesliga Verlass. Mit Roman Bürki, Marwin Hitz, Diego Benaglio und Yann Sommer überzeugten gleich 4 Goalies «swiss made». Daneben dürfen sich auch Nico Elvedi, Valentin Stocker oder Florent Hadergjonaj zu den Gewinnern zählen.

Die meisten Schweizer blieben aber unter dem Radar: So werden die Leistungen von Fabian Lustenberger, Fabian Frei oder Admir Mehmedi wohl nur den wenigsten im Gedächtnis bleiben.

Hoffenheim-Fluch und Embolo-Schock

Daneben gab es aber auch Schweizer, denen im zweiten Halbjahr 2016 das Lachen vergangen sein dürfte. Besonders Hoffenheim scheint derzeit kein gutes Pflaster für Schweizer zu sein. Seit Julian Nagelsmann das Kommando übernommen hat, kommen Pirmin Schwegler und Fabian Schär so gut wie nie mehr zum Zug. Und auch Steven Zuber kämpft um jede Spielsekunde.

Hinrunden-Aus: Embolo verletzt sich schwer

0:30 min, aus sportaktuell vom 15.10.2016

Haris Seferovic, dessen Vertrag bei Frankfurt Ende Saison ausläuft, kam zwar 12 Mal zum Einsatz, allerdings erst zweimal von Beginn an. Noch schlimmer sieht es beim jungen Ulisses Garcia aus, der nur 4 Mal für Werder auflief. Und nur ein paar Kilometer weiter kämpft Johan Djourou mit dem HSV gegen den Abstieg. Der einstige Captain ist dabei keine grosse Stütze und patzte gleich mehrfach.

Schlimm erwischt hat es im Oktober Nati-Hoffnung Breel Embolo. Der Stürmer verletzte sich bei einem Foul schwer am Sprunggelenk. Wann auf Schalke dem Youngster wieder zugejubelt werden kann, ist noch offen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 21.12.2016, 22:00 Uhr