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Bundesliga-Trend #saisonspende «Ich spende 30 Euro, wenn Pavard bleibt»

Fussballspieler
Legende: Objekt der #saisonspende Benjamin Pavard. Imago; Twitter; SRF

Hätte Leonardo Bittencourt in der letzten Saison mehr als nur 5 Tore erzielt, wäre der 1. FC Köln vielleicht nicht abgestiegen. Der Stürmer hätte damit viele Fans vor tiefer Trauer bewahrt – und der Hilfsorganisation Kindernothilfe einen grossen Gefallen getan.

Was ein Bundesliga-Angreifer mit der Kindernothilfe zu tun hat? Köln-Fan Sarah Knoll twitterte 2017 über die Idee, pro Treffer Bittencourts rund 20 Euro an die Organisation zu überweisen. Unter dem Hashtag #saisonspende entwickelte sich bald schon ein wohltätiger Trend.

Auch 2018 ist die #saisonspende hoch im Kurs. Mitunter auch mit kreativen Auswüchsen:

  • «10 Euro für ProAsyl, wenn Freiburg-Trainer Christian Streich auf die Tribüne muss.»
  • «30 Euro an die Robert-Enke-Stiftung, wenn Benjamin Pavard bei Stuttgart bleibt.»

Wurden 2017 die versprochenen Spenden allesamt überwiesen, wären knapp 42'000 Euro zusammengekommen. Konjunktiv, weil die potenziellen Spender nicht gesetzlich zur Einhaltung verpflichtet sind.

Übrigens: Dass Bittencourt nur 5-mal einnetzte war letztendlich doch nicht so schlimm. Zumindest nicht für die Kindernothilfe: Der Deutsche legte persönlich noch 1500 Euro drauf.