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Roman Bürki zu seinem BVB-Abschied (ARD; Autorin: Daniela Müllenborn)
Aus Fussball vom 14.05.2022.
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BVB-Abschied nach 7 Jahren Bürki: «Hätte mir gewünscht, noch einen Elfmeter zu halten»

Vor seinem Weggang aus Dortmund hat Roman Bürki am letzten Spieltag sein persönliches Abschiedsspiel bekommen. Ein aufwühlender Moment für den langjährigen BVB-Stammgoalie.

Mit Tränen in den Augen stand Roman Bürki nach dem Schlusspfiff vor der Dortmunder Südtribüne. Vier Jahre lang war er bei den Schwarz-Gelben die Nummer 1 im Tor. Über 230 Spiele hat er für den BVB absolviert. Die meisten davon in der Bundesliga, eine stattliche Anzahl aber auch in der Champions League sowie im DFB-Pokal.

Nach 4 Jahren als unbestrittener Stammgoalie begann seine Position als Nummer 1 zu wackeln. Zur Wachablösung kam es in der letzten Saison. Mit Gregor Kobel holten die Borussen einen weiteren Schweizer Torhüter – und setzten fortan auf diesen. In der abgelaufenen Spielzeit stand Bürki, der hinter Marwin Hitz gar nur noch die Nummer 3 im Dortmunder Torhüter-Verbund war, oft nicht mal mehr im Kader.

Auch der 23. Penalty ging rein

Am Samstagnachmittag war dies anders. Bürki stand am letzten Bundesliga-Spieltag gegen die Hertha nicht nur im Kader, sondern in der Startaufstellung. Eine Art Abschiedsgeschenk von Trainer Marco Rose, für das angesichts der Brisanz des letzten Spieltags – die Hertha kämpfte noch um den Klassenerhalt – nicht alle Verständnis hatten.

Roman Bürki steht nach dem Schlusspfiff vor der Dortmunder Südtribüne.
Legende: Emotionaler Abschied Roman Bürki steht nach dem Schlusspfiff vor der Dortmunder Südtribüne. imago images/Jan Huebner

Für Bürki aber war es ein Abschied, wie er sich ihn gewünscht hat. Wobei das nicht ganz stimmt. «Ich hätte mir gewünscht, dass ich noch einen Elfmeter halte in der Bundesliga», sagte der ehemalige Schweizer Nati-Goalie nach dem 2:1-Sieg gegen die Berliner. Diesen Gefallen machte ihm Ishak Belfodil in der 18. Minute aber nicht. Damit hat Bürki keinen der 23 Bundesliga-Penaltys, bei denen er im Laufe seiner Karriere im Tor stand, entschärfen können.

Er dürfte es verkraften können. «Ein grosses Kapitel meiner Karriere geht zu Ende. So verabschiedet zu werden, ist das Tüpfelchen auf dem i. Es ist unglaublich, was die Fans emotional nochmals rausholen», würdigte er die Südtribüne.

Augsburg und Gladbach auf Trainersuche

Während der Weggang von Bürki – er schliesst sich MLS-Klub St. Louis an – schon länger beschlossene Sache war, gab es am letzten Spieltag der Bundesliga auch überraschende Abschiede:

  • Marwin Hitz, hinter Kobel die Nummer 2 beim BVB, wird Dortmund ebenfalls verlassen. Dies gab der 2018 von Augsburg gekommene Schweizer am Samstag in den sozialen Medien bekannt. Wohin es den 34-Jährigen zieht, ist noch nicht bekannt. Hitz wird allerdings stark mit dem FC Basel in Verbindung gebracht.
  • Einen Trainer-Knall gab es bei Gladbach. Der ehemalige YB-Trainer Adi Hütter wird die «Fohlen» – mit den Schweizern Yann Sommer, Breel Embolo und Nico Elvedi – nach nur einer Saison wieder verlassen. Man sei in gegenseitigem Einvernehmen zu diesem Schluss gekommen, sagte der Österreicher.
  • Einen neuen Trainer wird auch Ruben Vargas bei Augsburg bekommen. Der bisherige Coach Markus Weinzierl kündigte kurz nach Schlusspfiff an, den FCA zu verlassen. Weinzierl, dessen Vertragsverlängerung eigentlich als Formsache galt, deutete ein zerrüttetes Verhältnis mit Manager Stefan Reuter an.

Radio SRF 3, Abendbulletin, 17:50 Uhr;

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