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Itten kämpft in Fürth um Liga-Erhalt und Nati-Platz (Radio SRF 1, Abendbulletin, 22.12.2021)
Aus Fussball vom 22.12.2021.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 56 Sekunden.
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Cedric Itten bei Fürth Vom Traum Bundesliga zum Albtraum Dauerverlieren

Cedric Itten macht bei Fürth keine einfache Zeit durch. Nicht zum ersten Mal in seiner Karriere heisst es: Kämpfen!

Mit seinem Wechsel vom schottischen Meister Glasgow Rangers zu Bundesligist SpVgg Greuther Fürth hat Cedric Itten zwar sein persönliches Ziel von regelmässiger Spielzeit erreicht, doch sportlich muss er sich völlig neu orientieren.

«Letztes Jahr bei den Rangers haben wir praktisch jeden Match gewonnen», sagt der 24-jährige Angreifer, «plötzlich geht es in die andere Richtung. Das muss man erstmal verdauen, das ist nicht einfach zu akzeptieren.»

Ich war in meinem Leben schon immer eine Kämpfernatur, das liegt mir.
Autor: Cedric Itten

Denn eigentlich wäre der Wechsel in die Bundesliga «ein Traum» gewesen. Doch Fürth erwies sich in der Hinrunde als nicht konkurrenzfähig, holte nur einen Sieg, erst 5 Punkte insgesamt und weist einen Rückstand von 11 Zählern auf das zweitletzte Bielefeld auf. «Keine einfache Situation», wie Itten treffend zusammenfasst.

Trotzdem jede Minute auf dem Platz schätzen

Ein Nichtabstieg von Fürth käme einem Fussball-Wunder gleich. Doch wenn Itten eines in seiner Karriere gelernt hat, ist es kämpfen. «Ich war in meinem Leben schon immer eine Kämpfernatur, das liegt mir», sagt Itten.

Das hat er nicht zuletzt in der Saison 2018/19 gezeigt, als er sich bei St. Gallen nach seiner schweren Knieverletzung mit Kreuz- und Innenbandriss zurückgekämpft hat. «Durch die Verletzung lernt man schon, jede Minute, die man auf dem Platz stehen darf, zu schätzen», so Itten.

Warum es als Angreifer bei einem Kellerkind wie Fürth besonders schwierig ist, sich in Szene zu setzen, und was seine Situation für den Kampf um einen Platz in der Nationalmannschaft bedeutet, erfahren Sie im Audiobeitrag oben.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 22.12.2021, 18:45 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Cedric Itten ist eigentlich ein Basler. Er wird im Winter Cabral beim FCB ersetzen und wunderbare Tore schiessen. Alles andere wäre falsch.
  • Kommentar von Walter Eiselen  (W.E.)
    Die Devise: Am Liebsten alles, und zwar jetzt, sofort. Auch Geduld ist eine Tugend, nicht nur Talent. Itten könnte heute wohl ein erprobter Leistungsträger bei den Grün-Weissen sein und wäre immer noch jung genug, um von einem guten Club gerufen zu werden. Shaqiri mit seiner verkorksten Karriere lässt grüssen, Lichtsteiner und Sommer stehen als Vorbild auf dem Sockel.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Es gibt noch weitere Fussballer die ihre Karriere geschickt planen. Z.B, Cédric Brunner, ausgebildet beim FCZ, der sich mit 1451 gespielten Minuten in dieser Saison bei der Arminia zum Leistungsträger entwickelte und als rechter Aussenverteidiger die Zuverlässigkeit in Person ist. Marktwert beim Wechsel 2019 700'000.- jetzt 3,2 Mio. Oder Nico Elvedi, ebenfalls FCZ Nachwuchs, der heute einen Marktwert von 23 Millionen Euro hat und auf dem Weg ist, einer der besten IV der Welt zu werden.
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Ich rate Cedric sich auf die nächste Saison einen neuen Club zu suchen, auch in der Schweiz. Er sich selbst, vielleicht aber auch sein Berater haben Ansprüche, denen Cedric nicht gerecht werden kann und auch nie konnte. Als „Oberknipser“ von St. Gallen bist du halt in anderen Ligen nur einer von vielen durchschnittlichen Fussballern.