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China streicht TV-Übertragung Özil sorgt für den nächsten Aufreger in den sozialen Medien

Mesut Özil hat China online scharf kritisiert. Die Reaktion folgt nun prompt: Der staatliche TV-Sender streicht die Arsenal-Übertragung.

Mesut Özil.
Legende: Sorgt für Wirbel Mesut Özil. Getty Images

Mesut Özil sorgt mit kritischen Äusserungen zur Unterdrückung der Uiguren in China erneut für politischen Wirbel.

Mit den Aussagen zur prekären Lage der muslimischen Minderheit zog der 31-Jährige den Ärger der chinesischen Behörden auf sich – die deshalb kurzerhand die Übertragung des Premier-League-Topspiels vom Sonntagnachmittag zwischen Arsenal und Manchester City aus dem Programm kippten.

Klub distanziert sich

Özils Klub Arsenal, mit dem das Vorpreschen via sozialen Medien nicht abgesprochen war, distanzierte sich umgehend von seinem Mittelfeldspieler. Der Inhalt sei die persönliche Meinung von Özil, stellten die «Gunners» klar. Arsenal halte sich an das Prinzip, keine politischen Statements abzugeben.

Video
Arsenal holt mit spätem Remis den EL-Gruppensieg
Aus Sport-Clip vom 12.12.2019.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Karrer  (-)
    Ich distanziere mich von Arsenals Prinzipien. Unrecht muss benannt werden.
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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    Endlich wieder einmal ein Sportler mit Rückgrat! Typisch auch die Reaktion seines Vereins: Lieber wegschauen und ein bisschen feige sein, aber Opportunismus ist ja das Kennzeichen des Spitzensports und war es schon immer, am krassesten die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, 1980 in Moskau und 2008 in Peking. Könnt ihr mir einen nennen, der in letzter Zeit nicht im Strom mitgeschwommen ist? Ausser Messi, der nach der Copa America einiges kritisierte, sehe ich niemanden.
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  • Kommentar von ANTON MÜLLER  (Tonino1953)
    Özil hat für einmal recht. Der Rest inklusive Arsenal denkt nur ans Geld. Für mich ist die ganze Sportwelt ein Desaster. Keine Moral der Verantwortlichen. China gehört gebremst.
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