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Elfmeter während der Pause Mainz gewinnt das Kellerduell gegen Freiburg

Mainz setzt sich im Duell mit Tabellennachbar Freiburg mit 2:0 durch. Auch dank eines kuriosen Elfmeter-Entscheides.

Schiedsrichter Guido Winkmann erklärt den Freiburgern seinen Entscheid.
Legende: Sorgte für Diskussionsstoff Schiedsrichter Guido Winkmann. Keystone

45 Minuten waren in Mainz gespielt, die beiden Teams bereits in der Kabine verschwunden. Doch Pause war noch lange nicht:

  • Nach dem vermeintlichen Pausenpfiff erhält Schiedsrichter Guido Winkmann einen Hinweis von Video-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus: In der Szene zuvor habe Freiburg-Verteidiger Marc-Oliver Kempf den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt.
  • Winkmann schaut sich die Szene erneut an, holt die Mannschaften zurück aufs Feld und entscheidet dann auf Elfmeter.
  • Pablo De Blasis bewahrt einen kühlen Kopf und verwandelt zum 1:0.

Freiburg rutscht auf Rang 16 ab

Weil eben dieser De Blasis in der 79. Minute das 2:0 folgen liess, tauschen Mainz und Freiburg in der Tabelle die Plätze. 4 Runden vor Schluss liegen die beiden Klubs auf den Rängen 15 respektive 16 und müssen damit weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hoffmann (DH)
    Der Fussball hat sich bis jetzt dadurch ausgezeichnet, dass ihn alle verstehen, weil sein Regelwerk so einfach ist. Durch solch abstruse Aktionen wie gestern in Mainz wird der Fussball allerdings kaputt gemacht …
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (PALLEKALLE)
    Wie skurril ist denn das? Mannschaft bereits in der Kabine und wird dann zurückgeholt? Ist denn der Pausenpfiff keine Tatsachenentscheidung. Wann wir dann eine Mannschaft aus dem Bus geholt und es muss etwas nachgeholt werden. Ich halte das für einen ausgemachten Bockmist.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Einmal mehr ein Beispiel dafür, was für ein gutes Hilfsmittel der Video-Beweis ist, wenn der Schiri auf dem Platz selber die Szene anschauen und dann seinen Tatsachenentscheid treffen kann. Zufällig war hier der nächste Spielunterbruch, bei dem erst sich die Videoschiedsrichterin melden durfte, der Pausenpfiff. Das ändert nichts an dem offenbar nicht umstrittenen Penaltyentscheid.
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    1. Antwort von Marc Weissmüller (brn_cgn)
      Grundsätzlich ist der Videobeweis sicherlich eine gute Sache. Auch gestern konnte so zurecht korrigiert werden. Es kommt aber halt dann schon drauf an, wie gut und schnell man ihn einsetzen kann. In anderen Ligen funktioniert dies scheinbar besser. Geht es so wie gestern, muss man aufpassen, dass es nicht ins Lächerliche geht. Die Twitterreaktionen kamen umgehend und waren sehr amüsant. Trotzdem: Diese Seite des Videoentscheids finde ich eher bedenklich für die Entwicklung des Fussballs...
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