Zum Inhalt springen
Inhalt

Internationale Ligen Gestern noch Topduelle, heute verblasst der Glanz

Am Wochenende stehen gleich in mehreren Top-Ligen Duelle auf dem Programm, bei denen es vor wenigen Jahren um die grossen Titel ging. Heute ist dies anders.

  • Inter (6.) - AC Milan (7.): Im Mailänder Derby geht es nur noch um die mögliche Qualifikation für die Europa League. Für das Selbstverständnis der beiden Team natürlich zu wenig. Mit den neuen chinesischen Investoren soll nun aber wenigstens bei den «Rossoneri» alles besser werden.
  • Manchester United (5.) - Chelsea (1.): Mit José Mourinho als Trainer und dem Rekordtransfer von Paul Pogbar sollte sich der Erfolg der «Red Devils» wieder einstellen. Stattdessen kämpft ManUnited um die Champions-League-Qualifikation und steht im «Verliererbewerb» Europa League im Viertelfinal. Am Sonntag will United Chelsea im Meisterschaftsrennen trotz allem in die Suppe spucken.
  • HSV (13.) - Werder Bremen (11.): Im Nordderby war stets Pfeffer drin, und oft hatte das Spiel auch sportlichen Wert. Seit dem Europa-League-Halbfinal 2009 laufen die beiden Rivalen aber gemeinsam dem Erfolg hinterher. Immerhin ist der HSV noch immer der einzige Bundesligist, der nie abgestiegen ist.
  • Bayer Leverkusen (12.) - Bayern München (1.): Dass Bayer auch «Vizekusen» genannt wird, hat einen guten Grund: 2002 wurde man in der Meisterschaft 2. und verlor dazu noch im Final des DFB-Pokals und der Champions League. Seither sinkt der Bayer-Stern, die Bayern sind weiterhin das Mass aller Dinge und kämpfen in der Königsklasse um den Halbfinal-Einzug.

Sendebezüge: Radio SRF 3, Abendbulletin, 8.4.2017, 17:40 Uhr; SRF zwei, sportlive, 12.4.17, 20:10 Uhr; SRF info, sportlive, 13.4.17, 20:50 Uhr

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Toni Umbre (chemieaffe_alias_fcb)
    Dies hat man den ganzen Modefans auf der ganzen Welt zu verdanken, welche das gefühl habe, sie gehören zu einem Verein nur weil sie ihn über den TV mitverfolgen können. Aber diese Personen haben keine Ahnung, was es heisst Fan zu sein! Und dann beginnen sie den Mannschsften zu helfen, welche öfter gewinnen als andere. Aber bekanntlich gibt es im Fussball nur 1 Gewinner von 20 mannschaften... Einfach traurig diese entwicklung
    Ablehnen den Kommentar ablehnen