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«Give the Goal» Leeds schenkt Aston Villa ein Tor

Am vorletzten Spieltag kommt es in Englands zweiter Fussballliga zu einem kuriosen Vorfall. Oder viel eher zu einer grossen Fairplay-Geste.

Die beiden umstrittenen Tore bei Leeds gegen Aston Villa

Unmittelbar nachdem sein Team im Heimspiel gegen Aston Villa zum 1:0 getroffen hatte, war Leeds-Coach Marcelo Bielsa an der Seitenlinie nicht mehr zu halten. Mit finsterer Miene schrie er seinen Spielern zu: «Give the Goal!» Was war passiert?

Während Villa nach einem Foul an Jonathan Kodia eine Unterbrechung forderte, spielte Leeds weiter. Mateusz Klich schloss den Angriff mit einem sehenswerten Schlenzer ab. Was folgte, waren wütende Proteste, Handgreiflichkeiten und eine rote Karte für Villa.

Bielsa schlichtet

Erst als Bielsa Einsicht bewies, glätteten sich die Wogen. Die Leeds-Spieler leisteten darauf der Aufforderung ihres Trainers Folge und blieben nach Wiederbeginn fast regungslos stehen, während Villa den Ausgleich erzielte.

Nach dem Spiel erklärte Bielsa: «Der englische Fussball ist weltweit bekannt für seine Fairness. Ich habe alles gesagt, was ich sagen wollte.» Von der Gegenseite erntete der Argentinier dafür viel Lob. «Am Ende hat sich die Sportlichkeit durchgesetzt», so Villa-Coach Dean Smith.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Richard  (Marc 74)
    äh = natürlich nicht "Mann" sondern "man"!
    1. Antwort von Max Blatter  (maxblatter)
      Endlich mal einer, der sich die Zeit nimmt, Fehler zu berichtigen! Genau so lobenswert wie die Geste des Leeds-Trainers.
  • Kommentar von Marc Richard  (Marc 74)
    Der "Englische Fussball"! Den einzigen, den Mann sich noch Anschauen sollte, falls sich alle auch immer so verhalten.
    Alle anderen lächerlichen, Schwalbenkönige, Schauspieler, Jammerlappen, die von Match zu Match von zig Kameras, in superslowmotion, erwischt werden sollten sich einfach nur noch schämen. Es bräuchte pro Spielerpaar 1 Schiedsrichter, der dann noch wirklich unparteiisch ist. Auslöser ist das unfassbar viele Geld im Profifussball. Hoch lebe Tischtennis, der fairste Sport der Welt.
    1. Antwort von Max Blatter  (maxblatter)
      Snooker ist wahrscheinlich noch fairer.
  • Kommentar von Tom Bauer  (Swag)
    Naja die Aussage, dass die Spieler von Leeds dem Trainer gehorsam waren stimmt nicht ganz... ein Innenverteidiger versuchte doch noch das Tor zu verhindern