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Im Ligapokal-Final vs. ManCity Unglaublich: Chelsea-Goalie verweigert Auswechslung

Kurz vor dem Penaltyschiessen will Maurizio Sarri Kepa durch Willy Caballero ersetzen. Doch der Stammgoalie weigert sich.

Legende: Video Chelsea-Coach Sarri kommentiert Kepa-Aktion abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.02.2019.

Es steht 0:0 im Ligacup-Final zwischen Chelsea und Manchester City, die letzten Sekunden der Verlängerung laufen. Nach einem Zusammenprall lässt sich Chelsea-Goalie Kepa Arrizabalaga lange behandeln. Sein Ersatz Willy Caballero steht bereit, um reinzukommen. Was dann geschieht, ist äusserst kurios:

  • Kepa ist plötzlich wieder genesen und meldet sich zum Dienst zurück.
  • Trainer Maurizio Sarri will Kepa auswechseln, doch die Nr. 1 weigert sich, den Posten zu räumen.
  • Kepa bleibt auf dem Platz und steht beim Elfmeterschiessen zwischen den Pfosten.
  • Sarri zieht sich kurzzeitig wutentbrannt in die Katakomben zurück.

Vom Punkt behielt Manchester City das bessere Ende für sich. Während bei den «Citizens» einzig Leroy Sané verschoss, scheiterten bei Chelsea Jorginho und David Luiz.

Kepa bleibt im Tor.
Legende: Folgt den Anweisungen seines Coaches nicht Kepa (rechts) lässt sich nicht durch Willy Caballero ersetzen. Imago

Somit hat Chelsea innert Wochenfrist 2 Titelchancen verspielt (Aus im FA-Cup und Final-Niederlage im Ligacup). Der Stuhl von Coach Sarri wackelt mehr denn je. Die BBC schrieb zur Aktion mit Kepa: «Die Autorität von Sarri wurde in aller Öffentlichkeit untergraben.»

Schiedsrichter konnte nicht eingreifen

Das Schiedsrichtergespann hatte in diesem Fall keinerlei Handhabe. In Regel 3 der offiziellen Spielregeln des Weltverbandes FIFA ist unter Punkt 3 («Auswechselvorgang») eindeutig festgehalten: «Weigert sich ein Spieler, der ausgewechselt werden soll, das Feld zu verlassen, läuft die Partie weiter.» Persönliche Strafen sind nicht vorgesehen. (sid)

15 Kommentare

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  • Kommentar von Lorenor De Wilde (Lorenor)
    Laut Regel hat der Schiri keinerlei Handhabe? Doch, der Schiri hat sich falsch verhalten. Entweder er zückt die Karte für Zeitspiel oder lässt direkt weiterspielen. Da wurden schon unzählige Spieler verwarnt, die zu langsam vom Feld sind, Rui Costa sah 97 gegen Deutschland sogar gelb-rot auf diese Weise, das war damals sehr streng, und heutzutage wohl oft angebracht.
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Es gibt keine Sportler in anderen Sportarten, die so viel mit Schiedsrichtern rumdiskutieren, nach klären Fouls den Unschuldsengel spielen, sich theatralisch fallen lassen und sich vor angeblichem Schmerz am Boden wälzen, um einige Sekunden später wieder den nächsten Sprint anzusetzen etc etc wie im Fussball. Bei solchen Vorfällen müsste einfach strenger durchgegriffen werden. Zum Beispiel eine 10-Minuten gelbe Karte einführen wie im Rugby. Zeitstrafen gibt es ja auch im Handball, Eishockey etc
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  • Kommentar von Andreas Meier (Epikur)
    Krass. Hab ich noch nie gesehen. Dass sich Spieler der eigenen Mannschaft untereinander aufs Maul geben auf dem Platz schon, aber so was? Peinlich. Wie kaputt muss der Team-Spirit sein? Krass unprofessionell vom Keeper, völlig egal wie fähig oder unfähig der Coach nun sein soll, das ist einfach ein absolutes No-Go. Ein riesen Schaden für die Glaubwürdigkeit von Team und Club. Seine Karriere wird entweder befeuert, oder viel wahrscheinlicher erledigt sein.
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