«Wir nutzen unsere Chance und bleiben drin», hatte HSV-Stürmer Ivica Olic vor dem Barrage-Hinspiel gegen den KSC überaus optimistisch angekündigt. Doch lange präsentierten sich die Gastgeber im heimischen Volksparkstadion ganz und gar nicht von ihrer souveränen Seite. Gegen den Unterklassigen aus Karlsruhe bekundete der «Bundesliga-Dino» extrem viel Mühe und war am Ende mit dem 1:1 mehr als gut bedient.
Hamburg spielt schwach - KSC zu wenig kaltblütig
Die Hamburger erwischten bereits sehr früh eine kalte Dusche. Ausgerechnet KSC-Stürmer Rouwen Hennings (4.), der in der Jugendabteilung des HSV ausgebildet wurde, drosch den Ball via Innenpfosten ins Hamburger Tor. Von diesem Rückschlag erholten sich die Hanseaten lange nicht. Im Gegenteil: Viele unnötige Ballverluste eröffneten den Gästen immer wieder vorzügliche Konterchancen.
In der 53. Minute hatten die Hamburger gar einen Riesendusel. Innert 11 Sekunden scheiterte der KSC gleich zweimal an der Torumrandung. Doch der HSV hielt sich trotz aller Widrigkeiten am Leben und kam durch Ivo Ilicevic (73.) doch noch zum so wichtigen Ausgleich.
Nach dem 1:1 kann der KSC ins Rückspiel vom Montag mit dem Vorteil eines geschossenen Auswärtstreffers ins Spiel gehen.
Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 23.05.15 17:10 Uhr