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Bild 1 von 6. Das Vorspiel. Als Louis van Gaal 1997 Trainer bei Barcelona wird, setzt sich Kapitän Guardiola (r.) für den Verbleib des Assistenten Mourinho (2. v. r.) ein, dessen analytische Fähigkeiten er schätzt. «Wir hatten ein enges Verhältnis», erinnert sich Mourinho. «Was den Fussball angeht, waren und sind sie seelenverwandt», sagt Guardiola-Biograph Guillem Balague. Bildquelle: Imago.
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Bild 2 von 6. Das Drama nimmt seinen Lauf. 2008 sucht Barcelona einen neuen Coach – sowohl Mourinho, inzwischen Champions-League-Sieger und mehrmaliger Meister, als auch der noch unerfahrene Guardiola werden zum Gespräch geladen. Mourinho verspricht, Guardiola zu seinem Assistenten zu machen, falls er den Job bekomme – doch Pep wird ihm vorgezogen. Mourinho reagiert verbittert. Bildquelle: Imago.
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Bild 3 von 6. Der erste Zoff. Inter Mailand bezwingt Barcelona im Halbfinal-Hinspiel der Champions League 3:1, Guardiolas Spieler beschweren sich, sie hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Nach dem 0:1 im Rückspiel spricht Mourinho von der «schönsten Niederlage meines Lebens». Bildquelle: Imago.
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Bild 4 von 6. Die Krankheit bricht aus. Als Mourinho 2010 Real Madrid übernimmt, wird's hässlich. Guardiola gewinnt den ersten Clásico 5:0. Im Frühjahr 2011 kommt es zu vier Duellen, aus Rivalität wird offene Feindschaft. Nach der Niederlage im Pokalfinale attackiert Guardiola den «scheiss Boss» (el puto jefe) Mourinho. «Er weiss mehr als alle anderen», schimpft er. Bildquelle: Imago.
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Bild 5 von 6. Und es wird noch schlimmer. Im Rückspiel um den spanischen Supercup im August 2011 sticht Mourinho Guardiolas Assistent Tito Vilanova einen Finger ins Auge. «Mourinho zerstört den spanischen Fussball», sagt Barca-Verteidiger Gerard Piqué. Mourinho meint: «Wir spielen wie Männer und fallen nicht bei der leisesten Berührung um.» . Bildquelle: Imago.
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Bild 6 von 6. Das bislang letzte Duell. Nach der Niederlage im Supercup-Spiel gegen den neuen Bayern-Coach Guardiola schimpft Mourinho: «Die bessere Mannschaft hat verloren.» Auf die Frage, ob Guardiola angesichts seiner verheerenden Bilanz gegen ihn sein Angstgegner sei, entgegnet Mourinho: «Ihre Statistik ist falsch, sehr falsch. (...) Aber ist auch egal, das ist nicht wichtig.». Bildquelle: Imago.
«Die Krankheit», schrieb Marca zuletzt, «ist jetzt in Manchester.» Und wie das Virus einst in Spanien die Primera Division infiziert hat, wird es laut der spanischen Sporttageszeitung nun die Premier League anstecken
Das 157. Manchester-Derby (13.30 Uhr) ist das 17. Aufeinandertreffen von José Mourinho und Pep Guardioa als Trainer, die sich gegenseitig, verbunden in verbitterter Abneigung, seit Jahren verbale Ohrfeigen verpassen. Das war nicht immer so (siehe Bildstrecke).
«No Mour War»?
Die Teams nehmen das Duell mit blütenreiner Weste in Angriff, drei Siege aus drei Spielen stehen jeweils zu Buche. Für die meisten Experten wird einer der beiden mit dreistelligen Millionen-Beträgen hochgerüsteten Klubs die Meisterschaft gewinnen. Mindestens.
«No Mour War», schrieb der Daily Star zu Beginn der Saison, nachdem sich City-Coach Guardiola versöhnlich in Richtung des Portugiesen geäussert hatte. Dass der «Krieg» zwischen den beiden schillernden Trainerpersönlichkeiten wirklich vorbei sein soll, glaubt (und hofft) auf der Insel jedoch niemand.