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Legende: Neues Konzept gegen Antisemitismus Der FC Chelsea. Imago
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Kampagne gegen Antisemitismus Auschwitz-Besuch statt Stadionsperre

Wegen Antisemitismus mit einer Stadionsperre belegte Chelsea-Fans können künftig an einem Bildungsprogramm teilnehmen.

Im Kampf gegen den Antisemitismus geht der FC Chelsea neue Wege. Statt Bestrafung soll Aufklärung im Vordergrund stehen. Bedeutet: Fans, die wegen rassistischer oder antisemitischer Äusserungen mit einer Stadionsperre belegt wurden, können in Zukunft an einem Bildungsprogramm des Klubs teilnehmen.

Diese Strategie gibt ihnen die Möglichkeit, zu begreifen, was sie getan haben.

Im Rahmen der Initiative «Say No To Antisemitism» sind auch Besuche des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz für Chelsea-Fans und -Mitarbeiter geplant. Mit einer Teilnahme könnten Fans ihre Stadionsperre reduzieren.

Der Chelsea-Vorsitzende Bruce Buck begründete: «Diese Strategie gibt ihnen die Möglichkeit, zu begreifen, was sie getan haben und sich besser benehmen zu wollen.»

In der Vergangenheit waren einige Chelsea-Anhänger wiederholt durch antisemitisches Verhalten aufgefallen. Im September 2017 hatten Fans judenfeindliche Gesänge gegen den Lokalrivalen Tottenham angestimmt, der für seine jüdische Fangemeinde bekannt ist.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Tanner  (mikado5034)
    Auch von mir ein Bravo! zu dieser Aktion! Bildung ist das nachhaltigste Mittel gegen dummes Handeln. Leider nutzen Despoten und Gewaltschergen den Bildungs(not)stand ihrer Gefolgschaft nur all zu gerne aus. Es wäre wünschenswert, dies auch in anderen Themenbereichen umzusetzen. Beispielsweise werden kriminelle Jugendliche aus Osteuropa, die in den Niederlanden zum Diebstahl in Clan-Organisationen gezwungen und erwischt wurden, nicht einfach ausgeschafft, sondern in die Schule geschickt.
  • Kommentar von Will sturzenegger  (afängerli)
    Bravo für diese Aktion! Hoffentlich zeigt sie Wirkung und diese verfluchten Rassismus Ausbrüche hören auf!
  • Kommentar von Chana Strauss  (ChanaS)
    Tottenham ist auch antisemitisch. Die fans bezeichnen sich als Yid aber das ist eine Beleidigung gegen die Juden. Die sollten man auch mal Aufklären.
    1. Antwort von Luis Seitz  (Luigi02)
      Genau das ist das Problem. Chelsea setzt ein gutes Zeichen, aber da muss die ganze Welt mitziehen, denn Rassismus im allgemeinen gibt es überall.
    2. Antwort von Gusti Pollak  (Gusti Pollak)
      Das ist kreuzfalsch. Der Präsident von Tottenham ist Jude, wie mir ein Tottenham-Fan aus London bestätigte. Bitte nicht solchen Sachen aufsitzen, das ist gefährlich. Wenn etwas fake news ist, dann das.