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Letzter Spieltag Bundesliga St. Pauli und Heidenheim steigen ab – Stuttgart holt CL-Platz

  • Die Absteiger aus der Bundesliga heissen St. Pauli und Heidenheim.
  • Wolfsburg rettet sich mit dem 3:1-Sieg am Millerntor zumindest in die Relegation.
  • Stuttgart holt sich den letzten Champions-League-Platz, Freiburg spielt auch kommende Saison europäisch.

St. Pauli muss nach 2 Jahren im deutschen Oberhaus den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Das Team vom Millerntor unterlag im Direktduell Wolfsburg zu Hause 1:3. Die «Wölfe», bei denen Christian Eriksen sich sogar einen Penalty-Fehlschuss erlauben durfte, verteidigten damit den Relegationsrang. Die Fans von St. Pauli sorgten nach dem Schlusspfiff für einen letzten Gänsehaut-Moment, als sie gemeinsam «You'll never walk alone» intonierten.

Heidenheim hätte sich mit einem hohen Sieg bei Mainz noch auf jenen 16. Platz retten können. Dieser war jedoch nie realistisch, Urs Fischers Mainzer gewannen mit Captain Silvan Widmer 2:0. Auch hier kam es nach der Partie zu einer schönen Geste: Die Mainzer Akteure standen für den Absteiger Spalier.

Fussballspieler vor rauchenden Fans im Stadion.
Legende: Für die «Kiezkicker» geht's eine Etage nach unten St. Paulis Captain Jackson Irvine muss enttäuscht den Abstieg zur Kenntnis nehmen. IMAGO / Beautiful Sports

Stuttgart darf in die «Königsklasse» – Aytekins Abschied

Im Kampf um die europäischen Plätze gab es keinerlei Umstürze mehr. Stuttgart (2:2 bei Frankfurt) verteidigte gegenüber Hoffenheim (0:4 bei Gladbach) den 4. Rang, der zur Champions League berechtigt. Freiburg mit den Schweizern Johan Manzambi (bis 72.) und Bruno Ogbus (ab 72.) sicherte sich mit einem souveränen 4:1-Heimsieg über Leipzig Rang 7 und damit das Ticket für die Conference-League-Playoffs.

Meister Bayern München gab sich zum Abschluss auch gegen den 1. FC Köln keine Blösse. Harry Kane schnürte beim 5:1 einen Dreierpack und kommt in dieser Saison auf 36 Treffer. Als erster Spieler wurde er in seinen ersten 3 Bundesliga-Spielzeiten immer Torschützenkönig. Die unglaubliche abschliessende Rekord-Tordifferenz der Bayern lautet damit 122:36. Der Rekordmeister verabschiedete die Abgänge Leon Goretzka, Raphaël Guerreiro und Nicolas Jackson. Ein Abschiedsspiel war es auch für Schiedsrichter Deniz Aytekin, der nach seinem 254. Bundesliga-Einsatz seine Karriere beendet.

Bundesliga

SRF 3, Abendbulletin, 16.5.26, 17:50 Uhr ; 

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