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Lukaku Opfer von Rassismus-Attacke
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Nach Affenlauten gegen Lukaku Italiens Verband und Liga starten Anti-Rassismus-Kampagne

Nach der rassistischen Attacke gegen Inters Lukaku üben der italienische Verband und die Liga den Schulterschluss.

Die italienische Liga kündigte für Oktober eine grossangelegte Anti-Rassismus-Kampagne an, an der sich alle 20 Klubs aus der Serie A beteiligen werden. «Jeder muss sich einsetzen, um in den italienischen Stadien Rassismus zu bekämpfen», sagte Liga-Chef Gaetano Miccicche.

Die Hoffnung ist, dass solche Vorfälle nie wieder vorkommen.
Autor: Roberto Mancini

Gabriele Gravina, Präsident des italienischen Fussball-Verbands (FICG), bezeichnete den Vorfall in Cagliari als «gravierend». Die Sportjustiz werde sich einschalten, um die Übeltäter zu identifizieren. Zudem habe der Verband eine Anti-Rassismus-Kampagne in den Schulen begonnen.

Affenlaute aus dem Publikum

In der Partie bei Cagliari Calcio (2:1) war Lukaku Opfer einer rassistischen Attacke von Anhängern der Sarden geworden. Kurz vor der Ausführung eines Elfmeters wurde der Belgier mit Affenlauten bedacht.

Auch Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini verurteilte den rassistischen Angriff auf Lukaku. «Die Hoffnung ist, dass solche Vorfälle nie wieder vorkommen. Die Mehrheit der Fans tut ihr Bestes, um solche Situationen zu vermeiden. Leider gibt es aber auch dumme Personen. Ich hoffe, dass es immer weniger werden.»

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Nachmittagsbulletin, 2.9.2019, 17:00 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Claudio Kohler  (KCl - Salz in die Suppe)
    Solange der Rassismus in Italiens Gesellschaft so verwurzelt ist, wird der Rassismus auch in den Stadien sein. Trotzdem viel Erfolg. Vielleicht gehts ja von den Stadien in die Gesellschaft.
  • Kommentar von Julian Aeberhard  (jumoaeb)
    @R. Glättli Hier geht es nicht einfach um Beleidigung. Es geht um Rassismus und dieser hat heute einfach nichts mehr zu suchen. Auch meiner Meinung nach verdienen Fußballer zu viel, aber es geht nicht dass sie rassistisch angegangen werden, egal wie viel sie verdienen.
  • Kommentar von R. Glättli  (R. Maier-G.)
    Ich weiss nicht wie es euch geht, aber für diese Gagen, die diese Balltreter kassieren, dürfte man mich auf dem Platz immer beleidigen! Schliesslich geht es allen nur um die Kohle!
    1. Antwort von Pascal Ringenbach  (stuhlflechter)
      Bevor ich zu Ihrem Kommentar etwas schreibe wollte ich nachfragen wie hoch Ihr Lohn ist. Wäre ja noch schöner wenn ich eine "Coiffeusen"-Formulierung gewählt hätte anstelle einer "Verwaltungsrats"-Formulierung.
    2. Antwort von roland goetschi  (pandabiss)
      Ab welchem Betrag ganz genau muss man Ihrer Meinung nach Rassismus über sich ergehen lassen?