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Kovac muss bei den Bayern gehen (ARD, Patrick Schmid)
abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
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Nach dem 1:5 in Frankfurt Bayern München trennt sich von Niko Kovac

Niko Kovac ist nicht mehr Trainer von Bayern München. Dem 48-Jährigen wurde die 1:5-Niederlage in Frankfurt zum Verhängnis.

Einen Tag nach dem 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt hat sich der FC Bayern München «in gegenseitigem Einvernehmen» von Trainer Niko Kovac getrennt. Das gab der deutsche Rekordmeister am Sonntagabend bekannt. Am Morgen hatte Kovac noch das Training geleitet.

Wir alle bedauern diese Entwicklung.
Autor: Karl-Heinz Rummenigge

«Die Leistungen unserer Mannschaft in den vergangenen Wochen und auch die Resultate haben uns gezeigt, dass Handlungsbedarf bestand», erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. «Uli Hoeness, Hasan Salihamidzic und ich haben ein offenes und seriöses Gespräch geführt mit dem einvernehmlichen Ergebnis, dass Niko nicht mehr Trainer des FC Bayern ist. Wir alle bedauern diese Entwicklung.»

Ich denke, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für den Klub ist.
Autor: Niko Kovac

Flick übernimmt bis auf weiteres

Wer die Nachfolge des zuletzt heftig kritisierten Kovac antritt, ist noch offen. Bis auf weiteres wird Co-Trainer Hans Flick die Mannschaft betreuen. Am Mittwoch spielen die Bayern in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und am Wochenende danach in der Bundesliga gegen Vize-Meister Borussia Dortmund.

Erst seit Sommer 2018 im Amt

Kovac hatte den Trainerposten bei den Bayern erst im Sommer 2018 übernommen. Der frühere Bayern-Profi kam als Pokalsieger von Eintracht Frankfurt nach München. «Ich denke, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für den Klub ist. Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen», sagte Kovac.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 02.11.2019, 17:50 Uhr

31 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Das wurde aber auch Zeit! Lewandowski kann nicht jedes Spiel alleine gewinnen!!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Timo Haslebacher, ihre Aussage stimmt eben ganz und gar nicht, statt den Ursachen auf den Grund zu gehen wird der Weg des geringsten Wiederstandes gewählt und dh man "schasst den Trainer"!
    Ein Club "mit Niveau" macht das eben nicht"!
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    1. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Logischerweise ist Kovac nicht das einzige Problem der Bayern, doch er ist auch eines der Probleme und sind wir mal ehrlich... Am einfachsten ist es, den Trainer auszutauschen...
      Ausserdem sind die Spieler nicht das Problem: Gnabry, Lewandowski, Coutinho, Alaba, Coman, Süle, Hernandez usw. usw. Das ist allesamt hoch potente Spieler, doch abgesehen davon, dass einige der Hauptleistungsträger verletzt sind, können Spieler nicht abliefern wenn sie nicht richtig eingesetzt werden... Vom Trainer
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    2. Antwort von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
      Und es tut mir leid, aber Kovac ist nicht der Trainer, der die Bayern aus ihrem Loch befreit (Wenn man das überhaupt als ein Loch bezeichnen darf) und somit ist es am naheliegendsten, dass man zuallererst für einen guten Trainerersatz sorgt und anschliessend den restlichen Saustall beginnt aufzuräumen (Angefangen mit Leuten wie Salihamidcic, die nicht auf der Höhe sind um ihren Beruf korrekt auszuüben), denn das gibt dann ein wenig mehr Arbeit...
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  • Kommentar von Peter Soca  (Sora)
    Fussballtrainern wird leider oft zuviel reingeredet. Bei Bayern auf jeden Fall. Bin mir nicht sicher, wie weit Kovac die Mannschaftsaufstellung selber machen durfte. Ist einfach schade. Weiter: 4 Punkte Rückstand in de Meisterschaft sind nichts, da ist noch alles möglich, In der Championsleague auf gutem Weg, im DFB Pokal noch dabei....ich könnte mir vorstellen, dass diese Leistungen für viele Fans des FC Bayern ok sind.
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