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Legende: Video ManUnited trennt sich von Mourinho abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.12.2018.
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Nach Pleite gegen Liverpool Mourinho nicht mehr Trainer von Manchester United

Was sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet hatte, ist nun eingetreten: José Mourinho muss seinen Posten räumen.

Die 1:3-Niederlage in Liverpool hat bei Manchester United Konsequenzen nach sich gezogen. Der englische Rekordmeister kündigte die Trennung von Coach José Mourinho an.

Die «Red Devils» stecken seit Monaten in einer sportlichen Krise. Mit 19 Punkten Rückstand auf Leader Liverpool liegt man in der Premier League nur auf Rang 6. In der Champions League setzte sich ManUnited in der YB-Gruppe immerhin durch, trifft nun in den Achtelfinals aber auf Paris Saint-Germain.

EL-Titel und Probleme mit Pogba

Mourinho war seit Mai 2016 im Amt. Der grösste Erfolg des 55-jährigen Portugiesen mit den «Red Devils» war der Gewinn der Europa League 2017. Mourinhos Vertrag wäre noch bis 2020 gültig gewesen. Englische Medien schätzten eine Entlassung des «Special One» noch am Dienstagmorgen aufgrund der drohenden hohen Abfindung als sehr unwahrscheinlich ein.

Mourinho wurden zuletzt Probleme mit mehreren Spielern nachgesagt. So galt sein Verhältnis zu Starspieler Paul Pogba schon länger als zerrüttet. Der französische Weltmeister war in dieser Saison oft nur Ersatzspieler.

Die grössten Erfolge von Mourinho liegen etwas zurück: 2004 (mit Porto) und 2010 (mit Inter) gewann er die Champions League. Vor seinem Engagement bei Manchester United war Mourinho nach ebenfalls etwas mehr als zweijähriger Amtszeit bei Chelsea entlassen worden – am 17. Dezember 2015. Die «Blues» hatte er in der Saison zuvor noch zum Meistertitel geführt.

Legende: Video Shaqiri besiegelt Mourinhos Schicksal abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.12.2018.

Sendebezug: Radio SRF 3, 17.12.2018, 08:30 Uhr

27 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Jetzt gibt es wieder Leute, die sich über die hohe Abfindung für Mourinho aufregen. Dabei zeigt diese Abfindung nur, dass die Verträge im Fussball mehr wert sind, als viele Leute annehmen. Wenn eine Seite einen hochdotierten Vertrag vorzeitig auflösen will, geht das halt nicht zum Nulltarif. Im Fall von Mourinho profitiert jetzt der Arbeitnehmer vom Schutz, den ihm sein Arbeitsvertrag bietet.
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  • Kommentar von Cyrill Meier (cyrillmeier)
    Man kann sicherlich sagen, dass zuletzt nicht mehr alles gut lief bei ManU und Mourihno. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass er mit diesem Kader in den oberen Rängen der PL nicht konkurenzfähig ist. Den 2. Platz im letzten Jahr schätze ich als zweithöchsten Erfolg in seiner Karriere ein.
    Zudem hat Mou mit weniger Transferausgaben mehr Trophäen und bessere PL-Platzierungen geholt als Jürgen Klopp mit Liverpool. Aber naja so sind Fussballfans heutzutage. Alles schlechtmachen...
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  • Kommentar von Jean-Denis Lutz (Answerthink)
    26 Mio... zahlt am Schluss... der Endkonsument! Du und ich, die Pay Tv bezahlen... jesses!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Wen Sie, Herr Lutz, mit "Du" meinen, weiss ich nicht. Ich jedenfalls bin nicht so süchtig nach Fussballschauen im Fernsehen, dass ich Pay-TV bezahlen würde. Da gehe ich lieber ab und zu direkt in ein Stadion.
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