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Nati-Captain überzeugt Granit Xhaka: Arsenals neuer Defibrillator

Vor 9 Monaten schien Granit Xhakas Zeit in London vorbei. Doch der Nati-Captain blüht unter dem neuen Trainer auf.

Granit Xhaka und Arsenal stehen im Final des FA Cups.
Legende: Geschafft Granit Xhaka und Arsenal stehen im Final des FA Cups. Keystone

Als Xhaka letzten Oktober sein Trikot auf den Rasen warf und sich mit den eigenen Fans anlegte, galt sein Abgang aus London als beschlossene Sache. Doch seit Mikel Arteta Ende Dezember als Coach übernahm, hat sich die Situation des 27-Jährigen kontinuierlich verbessert. Xhaka bestritt die letzten 8 Wettbewerbsspiele über die ganzen 90 Minuten und wusste nach dem Re-Start zu überzeugen.

Viel Lob für Xhaka

Nach dem 2:0-Sieg gegen Manchester City im Halbfinal des FA Cups am Samstag erhält der viel gescholtene Basler sogar Lob in den sozialen Netzwerken und von den englischen Medien.

Natürlich habe Pierre-Emerick Aubameyang mit seinen beiden Toren das Duell entschieden. Doch es sei Xhaka gewesen, der das Team auf Kurs gehalten habe, schreibt The Guardian.

Arsenal siegt dank «Auba»-Doublette
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.

Xhaka sei «nicht so sehr das Herz der Mannschaft, sondern viel eher ihr Defibrillator». Ohne die Kapitänsbinde, die ihm nach dem Eklat in jenem Spiel gegen Crystal Palace entzogen worden war, trete er viel mehr als Leader auf als mit ihr.

Was sind die Gründe für Xhakas «Auferstehung»?

Xhaka rettete Arsenal am Samstag gegen ManCity gleich zweimal. Zunächst klärte er einen Schuss von Raheem Sterling, dann befreite er gegen Riyad Mahrez auf der Linie. Er habe Löcher gestopft und den Ball speditiv weitergeleitet. Sein erster Fehlpass sei erst in der 78. Minute erfolgt, schwärmt The Guardian weiter.

Xhaka und Arsenal würden unter Coach Arteta selbstlos auftreten. Vor allem sei die Rolle des Schweizers nun klarer definiert. Statt kreativen «Pflichten» nachzueifern, könne sich der 27-Jährige nun auf seine Stärken besinnen: den Ballbesitz zu sichern, Gefahren zu antizipieren und kämpferisch zu spielen. Vielleicht habe Xhakas Steigerung aber auch einfach nur mit dem möglichen Zuzug von Atletico Madrids Abräumer Thomas Partey zu tun, wird spekuliert.

Radio SRF 3: 18.07.2020, 22:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Noé Trachsel  (1898)
    C'mon! Weil Arsenal die letzten 2 Spiele gewonnen hat und etwas in Fahrt kommt, sollte man sie noch lange nicht in den Himmel hochloben. Zum Glück retten sie in den letzten Spielen ihre ausserirdisch schlechte Saison noch ein bisschen. Xhaka mag ich's gönnen, aber er muss genauso wie die anderen Spieler zeigen, dass sie es auch etwas länger können und es nicht nur ein Zwischenhoch ist. Erst wenn sie einen Lauf wie ManU hinlegen, verdienen sie es gewürdigt zu werden.
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Dass er unter Emery schlecht war ist schnell erklärt, er ist kein guter Trainer! Jetzt sieht man seine Klasse wieder! Nur wie lange noch?? Die Zeichen stehen auf Abschied
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    1. Antwort von Kevin Müller  (dezentral)
      Ihn keinen guten Trainer zu nennen, ist vielleicht ein bisschen weit gegriffen. Er wusste einfach nicht, wie Xhaka zu spielen ist. Arteta schon. Wo haben Sie vom Abschied gelesen?
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    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Herr Müller dies ist meine ganz persönliche Meinung. Ich glaube die Absetzung als Kapitän hat ihn schwer getroffen und war nicht nachvollziehbar! Du musst dich als Trainer vor deinen Kapitän stellen und ihn aus der Schusslinie nehmen, tat Emery nicht. Sehr schlecht!! Wegen diesem Ereigniss denke ich, dass er weg will. Es gab auch Kontakt zu Mönchengladbach, zu Hertha und nach Italien.
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