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Neues Regelwerk nach Brexit Für Liverpool und Co. verkomplizieren sich Transfers in der EU

Ab dem 1. Januar 2021 gelten für die englischen Teams neue Regeln bei der Verpflichtung europäischer Spieler.

Liverpools Meister-Coach Jürgen Klopp.
Legende: Transfers werden auch für ihn mühsamer Liverpools Meister-Coach Jürgen Klopp. Keystone

Für Englands Fussballklubs wird es nach dem Brexit deutlich schwieriger, Profis aus dem europäischen Ausland unter Vertrag zu nehmen. Der englische Fussballverband (FA), die Premier League und die für die 2. bis 4. Liga zuständige EFL haben in Abstimmung mit dem britischen Innenministerium ein neues Regelwerk für die Verpflichtung europäischer Fussballspieler entwickelt.

Neu benötigen die Spieler für einen Wechsel in die Premier League eine Arbeitserlaubnis, wie sie bisher nur Neuzugänge aus Nicht-EU-Ländern vorweisen mussten.

Punktesystem entscheidet

Für die Erteilung einer Arbeitserlaubnis spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die mit Punkten bewertet werden, darunter die Einsätze des Profis in der Nationalmannschaft, das Niveau seines bisherigen Klubs oder Erfolge in kontinentalen Wettbewerben.

Erfüllt ein Spieler die Mindestpunktzahl, erhält er die Arbeitserlaubnis automatisch. Verfehlt er die Punktzahl nur knapp, entscheidet eine Kommission über eine Ausnahmegenehmigung.

Video
Brexit-Deal und die Folgen für beide Seiten
Aus 10 vor 10 vom 30.12.2020.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Das hört sich ja mega-dramatisch an. Bei der Kontrolle der Zuwanderung wird halt auch der Beruf "Fussballspieler" offiziell den gleichen Bedingungen wie andere Berufe unterworfen. An und für sich ist das ja nur korrekt.
    In der Praxis holen sich britische Clubs meistens die besten Fussballer, also werden da auch nicht viele durchfallen ... und für genau diese Fälle gibt's dann diese Kommission.
    Fazit: Es ändert sich ziemlich genau nichts. :-)
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    1. Antwort von Roli Zimmermann  (Roli Zimmermann)
      Für die besten Spieler ändert sich schätzungsweise wirklich nichts, für Nachwuchstalente und junge Spieler, welche englische Klubs in ihren Akademien ausbilden wollen, wird's aber deutlich schwieriger...
      Bin gespannt, was diese Regelung effektiv bewirken wird.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das wird die Oligarchen und Saudis als Besitzer der Insel PL Clubs nicht gerade freuen, wenn sie keine Spieler in Europa mehr zusammen kaufen können trotz "Milliarden von Zaster"!
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    1. Antwort von Timon Peyer  (Timon Peyer)
      Entschuldigen Sie bitte, aber haben Sie genau durchgelesen, was wirklich der Fall ist? Haben Sie wirklich das Gefühl, dies würde Premier League Clubs daran hindern, Spieler aus der EU zu kaufen? Wenn dem so wäre, hätten sie ja auch nie Spieler aus Südamerika, Russland und auch der Schweiz gekauft. Wie Sie als Kenner bestimmt wissen, ist dies aber schon sehr oft passiert. Man denke nur mal an die vielen Transfers von Brasilien nach England...
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  • Kommentar von Johan Tobel  (naturfründ)
    Sind diejenigen, die dieses Regelwerk aufstellen auch Sportler oder treiben sie irgendwie Sport? Oder sitzen sie einfach irgendwo in irgendwelchen Büros und machen sich ständig Gedanken darüber, welche neuen Regeln sie erstellen können. Lasst doch den Sport Sport sein.
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