Wäre es nach der KI gegangen, hätte Pellegrino Matarazzo jüngst nicht für eine Sensation im spanischen Fussball gesorgt. Doch der Reihe nach. Im Dezember vergangenen Jahres übernahm der ehemalige Bundesliga-Trainer den Posten bei Real Sociedad San Sebastian.
Ich fragte die KI, ob er ein guter Trainer sei.
Der 48-Jährige führte die Basken prompt in den Final der Copa del Rey, wo sie am Samstag den Champions-League-Halbfinalisten Atletico Madrid im Elfmeterschiessen niederrangen. «Matarazzo gewinnt die Herzen der Fans von Real», schrieb Mundo Deportivo und schwärmte von einer «perfekten Geschichte» nach dem Erfolg.
Dazu wäre es aber nicht gekommen, wenn die Vereinsbosse auf die Künstliche Intelligenz gehört hätten. Sportdirektor Erik Bretos habe ihm Matarazzo damals vorgeschlagen, erzählte Präsident Jokin Aperribay nun dem Sender Cadena Ser. «Und ich fragte die KI, ob er ein guter Trainer für Real Sociedad sei. Sie sagte mir, dass dies nicht der Fall sei», erinnerte sich Aperribay lachend und ergänzte: «Zum Glück habe ich auf Erik vertraut.»