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So haben ausgewählte Bundesliga-Schweizer bisher aufgespielt
Aus Sport-Clip vom 01.01.2021.
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Schweizer in der Bundesliga Fischer und Kobel top – BVB-Söldner und Lang enttäuschend

Am Wochenende geht es in der Bundesliga nach einer kurzen Pause weiter. Hier geben wir einen Überblick über die Schweizer Bundesliga-Söldner.

Im Gegensatz zur Super League hat die deutsche Bundesliga nur eine kurze Weihnachtspause eingelegt. Am Wochenende vom 2./3. Januar geht es mit der 14. Runde weiter. Die Schweiz stellt in der höchsten deutschen Liga mit 17 Spielern nach Österreich (31 Spieler), Frankreich (30) und der Niederlande (19) am viertmeisten «Gastarbeiter». Zudem sind 3 Schweizer bei einem Bundesligisten als Trainer oder Sportdirektor engagiert.

Die Fragezeichen

Christian Gross (Schalke): Der 67-Jährige konnte dem Ruf aus der Bundesliga nicht widerstehen und gab seinen Rücktritt vom Rücktritt. Gross ist beim taumelnden Schlusslicht Schalke 04 bereits der 4. Trainer der Saison. Das einzige Ziel des langjährigen FCB-Trainers heisst Klassenerhalt.

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Archiv: Gross leitet erstes Schalke-Training
Aus Sport-Clip vom 28.12.2020.
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Martin Schmidt (Mainz): Der Walliser ist zurück bei Mainz 05. Im Gegensatz zu seiner früheren Amtszeit ist Schmidt nun als Sportdirektor angestellt und soll den Klub zusammen mit dem 2. Rückkehrer Christian Heidel vor dem Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Eine schwierige Aufgabe, denn Mainz liegt mit nur 6 Punkten auf dem 17. Rang.

Über den Erwartungen

Urs Fischer (Union Berlin): Die Mannschaft des ehemaligen Trainers von Basel, Thun sowie dem FCZ hat sich im 1. Teil der Saison in einen regelrechten Rausch gespielt und beeindruckte mit frischem Fussball. Dabei konnte die «Eisernen» auch der längere Ausfall von Königstransfer Max Kruse nicht bremsen. Union liegt auf dem 6. Rang und Fischer sitzt sicher in seinem Trainersessel.

Gregor Kobel (Stuttgart): Der 23-jährige Torhüter ist bei Aufsteiger Stuttgart im Tor gesetzt und führte die Schwaben als sicherer Rückhalt in eine angenehme Ausgangslage. Stuttgart ist neben Union eine der Überraschungsmannschaften und liegt auf Platz 7.

Kevin Mbabu, Renato Steffen, Admir Mehmedi (Wolfsburg): Die «Wölfe» liegen nach 13 Spieltagen als 4. auf einem Champions-League-Platz und konnten dabei auf die Hilfe von 3 Schweizern zählen. Mbabu kämpfte sich nach einer Bänderverletzung in den letzten 3 Partien vor der Pause zurück ins Team. Steffen und Mehmedi pendelten, wenn sie fit waren, zwischen der Bank und der Startelf.

Wie erwartet

Yann Sommer, Breel Embolo, Nico Elvedi, Denis Zakaria (Gladbach): Während Sommer und Elvedi absolute Stammkräfte bei den «Fohlen» waren, kam Embolo in der hochkarätig besetzten Offensive zwar oft zum Einsatz, musste sich aber auch immer mal wieder mit der Joker-Rolle begnügen. Zakaria erhielt nach seiner langwierigen Knieverletzung immer wieder Spielpraxis, muss seine Form aber noch finden.

Ruben Vargas (Augsburg): Der Luzerner hatte in der vergangenen Spielzeit zu den Überraschungen gehört und sammelt auch in dieser Saison fleissig Spielminuten. Vor der Pause musste sich Vargas mit der Joker-Rolle begnügen.

Cédric Brunner (Bielefeld): Aufsteiger Arminia tat sich in der Bundesliga wie erwartet schwer. Bielefeld, bei denen Brunner auf der rechten Abwehrseite gesetzt war, liegt nach 13 Runden auf dem Relegationsplatz – für mehr reicht die Qualität im Kader wohl nicht.

Steven Zuber, Djibril Sow (Frankfurt): Die beiden Nationalspieler wurden bei der Eintracht immer wieder Opfer der Rotation von Trainer Adi Hütter. Frankfurt liegt auf dem 9. Rang und kann sich Hoffnungen auf einen Europa-League-Platz machen.

Enttäuschender Saisonverlauf

Roman Bürki, Manuel Akanji, Marwin Hitz (BVB): Bei Dortmund musste Lucien Favre nach wechselhaften Resultaten die Koffer packen und seinem vorherigen Assistenten Edin Terzic Platz machen. Bürki und Akanji haben beim 5.-platzierten BVB einen Stammplatz, konnten aber wie die ganze Mannschaft nicht mit Konstanz auftrumpfen.

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Archiv: Borussia Dortmund trennt sich von Favre
Aus Sport-Clip vom 13.12.2020.
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Edimilson Fernandes (Mainz): Mainz spielt in diesem Jahr einmal mehr um den Klassenerhalt. Fernandes hat sich dabei nach seiner Corona-Erkrankung zu Beginn der Saison einen Stammplatz erkämpft, seine Leistungen stagnieren aber schon länger.

Michael Lang (Gladbach): Der 31-fache Nationalspieler hat auch in der 3. Saison in Deutschland bis jetzt nicht richtig Fuss fassen können. Der Aussenverteidiger war zwar fast immer im Kader, kam in der Bundesliga aber nicht zum Einsatz. Lang gehört zu den Streichkandidaten bei den Gladbachern.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 17:10 Uhr, 27.12.2020;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von beat zehnder  (beat zehnder)
    Schön sind soviele Schweizer Fussballer in der BuLi. Ich würde den meisten Bewertungen zustimmen. Beim Durchklicken der Slideshow wird ein grosses Problem des Schweizer Fussballs Augenscheinlich. Null Assists/Null Tore steht bei der Mehrzahl. Wir bieten gute währschafte Hausmannskost,aber Kreativität und Genialität liegt uns wohl nicht allzu sehr. Und der Einzige der diese Qualitäten aufweisen würde,zieht es vor, auf Ersatzbanken grosser Klubs zu versauern.
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  • Kommentar von Andreas Steiner  (Soto)
    negiert (anfügen)
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  • Kommentar von Andreas Steiner  (Soto)
    Sommer, wie erwartet. Bürki enttäuschend. Sommer war für seine Verhältnisse schwach, Bürki solid, unter den besten Dortmundern. Wie immer, wenn Sommer stark ist, wird er über den Klee gelobt, ist er nicht gut, wird das in der CH einfach
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