In der 100. Minute fiel der längst überfällige Führungstreffer des bis dahin krass überlegenen Zweitligisten. Laurin Curda traf mit dem 35. Schuss von Paderborn. Dank dem 2:1 n.V. wird der SC nächste Saison zum dritten Mal nach 2014/15 und 2019/20 erstklassig sein.
Mit dem torlosen Remis in Wolfsburg hatte sich der Herausforderer im Hinspiel eine gute Ausgangslage erkämpft, die aber am Montagabend schnell dahin war. Die Wolfsburger führten dank Dzenan Pejcinovics Tor (3.) früh. Weil aber Wolfsburgs Joakim Maehle noch in der Startviertelstunde innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb sah, wechselte das Momentum rasch wieder. Mit einem Spieler mehr dominierte Paderborn nach Belieben, schaffte aber ausser dem Ausgleich (38.) lange Zeit keinen zweiten Treffer.
Fiasko für VfL
Für Wolfsburg, das mit Diego Benaglio als Aufsichtsrat und Pirmin Schwegler als Sportdirektor zwei Schweizer Führungskräfte hat, ist der Abstieg ein Debakel. Die «Wölfe» waren seit 1997 ununterbrochen Teil der 1. Bundesliga gewesen und 2009 Meister geworden.