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Sorgen hüben und drüben Petkovics Odyssee im Südwesten Frankreichs

Der ehemalige Nati-Trainer blickt mit Girondins Bordeaux in vielerlei Hinsichten in unbekannte Zukunft.

Hatte zuletzt am Spielfeldrand wenig zu lachen
Legende: Hatte zuletzt am Spielfeldrand wenig zu lachen Vladimir Petkovic. imago images

Vladimir Petkovic verlor am Sonntag mit Girondins Bordeaux zum sechsten Mal. Nach 15 Runden beträgt der Vorsprung auf den Tabellenletzten nur noch einen Punkt. Die Situation ist nicht nur sportlich prekär.

Letztmals 1970/71 so schwach

Die Bilanz des Tessiners liest sich nach 15 Runden desaströs. 2 Siege nur erreichte Petkovic bislang, die 13 Zähler aus 15 Spielen sind der schlechteste Saisonstart seit 50 Jahren. Akut in Gefahr scheint die Position von Petkovic derzeit noch nicht zu sein.

Das Saisonziel wurde mit einer Klassierung in der vorderen Tabellenhälfte moderat ausgegeben. Laut Beobachtern könnte Petkovic erst dann in Bedrängnis geraten, wenn Bordeaux auch ausgangs des Winters noch im Abstiegskampf steckt.

Nicht nur sportliche Not

Grösser noch als die sportlichen Probleme sind jene im finanziellen Bereich. Das Geld bleibt trotz des Besitzerwechsels knapp im Klub, der die Lizenz für diese Saison erst auf den letzten Drücker erhalten hat. Das Budget sei bis zum Saisonende gedeckt – doch die Suche nach neuen Investoren soll bereits angelaufen sein.

Video
Archiv: Petkovic verlässt die Schweizer Nati Richtung Bordeaux
Aus Sport-Clip vom 27.07.2021.
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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    Ob Petkovic nicht etwas voreilig war? Wäre er geblieben, hätte er gute Chancen gehabt, sich für die WM zu qualifizieren und seinen Marktwert noch einmal zu steigern. Und wenn er etwas mehr Geduld gehabt hätte, hätte er wohl auch jetzt schon einen besseren Club als die Girondins gefunden. Gut, wenn er mit diesen Girondins in der 1. Liga Erfolg gehabt hätte, wäre sein Marktwert natürlich auch gestiegen, aber das war wohl ziemlich spekulativ.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Ich war nie ein petkovic Fan aber Club Fussball ist nicht das gleiche wie mit einer Nationalmannschaft. Deshalb ist das nicht zu vergleichen.
  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    ... Yakin zeigt deutlich, was man besser als Petkovic machen kann.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Petkovic hat mit der Nati drei Endrunden hintereinander erreicht und dabei jedes mal auch noch die Gruppenphase überstanden, zuletzt auch noch das Achtelfinale gegen Weltmeister Frankreich gewonnen. Hinzu kommt der Gruppensieg in der Nations League 2019 mit dem besten Ergebnis aller Teams. Ob Yakin dereinst nach 7 Jahren auch eine solch tolle Bilanz aufweisen wird, bleibt abzuwarten. Dass der "Start" mit 4 Siegen und 3 Remis in 7 Spielen gelungen ist, weckt vorerst nur Hoffnungen.