Gemäss einem Vertreter der Staatsanwaltschaft hat es an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen sowie Verhöre der Verdächtigen gegeben. Es gehe um den Verdacht der Spielmanipulation und des Wettbetrugs.
Zuerst hatte das Nachrichtenportal iSport.cz über den Fall berichtet. Es sprach von der «grössten Polizeirazzia in der Geschichte des tschechischen Fussballs». Der nationale Fussballverband FACR berief eine ausserordentliche Sitzung seines Vorstands ein.
47 Disziplinarverfahren eingeleitet
Man arbeite von Anfang an mit den Ermittlungsbehörden zusammen, sagte Verbandspräsident David Trunda. Die Ethikkommission habe 47 Disziplinarverfahren eingeleitet. In den Fall seien mehr als 40 Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter und Vereinsvertreter verwickelt – von der 4. bis zur 1. Liga, berichtete iSport.cz.
Der Aktion seien dreijährige Ermittlungen vorausgegangen, die auch in Zusammenarbeit mit Europol und Interpol erfolgt seien. Es gehe um verdächtige Spiele im Zeitraum seit dem Jahr 2023.