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Viertligist zeigt sich solidarisch
Aus Sport-Clip vom 01.08.2019.
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SV Babelsberg Deutscher Regionalligist wirbt für Seenot-Rettung

Der Klub aus Potsdam setzt seine Werbefläche kostenlos der «Seebrücke» zur Verfügung.

Der deutsche Viertligist SV Babelsberg 03 läuft diese Saison mit dem Schriftzug der Bewegung «Seebrücke - Schafft sichere Häfen» auf den Trikots auf. «Mit welchem Brustsponsor sich ein Verein schmückt, zeigt auch, welches Zeichen er damit setzen will», sagte 03-Vorstandschef Archibald Horlitz.

Die Hauptsponsoren, der lokale Energieversorger EWP und der Hafermilchhersteller Oatly, verzichten für «Seebrücke» auf den Platz auf dem Trikot. Die ersten 300 der neuen Shirts haben bereits Abnehmer gefunden. Fünf Euro pro verkauftem Exemplar gehen an «Seebrücke».

«Zeichen setzen»

«Es ist die Zeit gekommen, wo es nicht mehr ausreicht, nichts zu machen, sondern Zeichen gesetzt werden müssen», sagte Liza Pflaum, Sprecherin der «Seebrücke». Der Verein ist Teil einer internationalen Bewegung, die sich für Menschen auf der Flucht einsetzt.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Lukas  (Luck11)
    Aufstehen, nicht wieder warten bis es zu spät ist.
    Danke an den Verein.
  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    im sport sollte politik rausgehalten werden, sonst artet das auch noch aus wenn jedes team seine eigene politikwerbung macht. ausserdem sind nicht alle für die seenotrettung. darf man auch gegen diese unnötige rettungen werbung machen? wohl kaum.
    1. Antwort von Andrin Brändle  (finaleweisheit)
      Ihr Verein wäre dann wohl eher der Chemnitzer FC? Bis vor dem diesjährigen Wiederaufstieg übrigens ein Babelsberger Konkurrent in der Regionalliga Nordost. ;-)
    2. Antwort von Ilse König  (königin)
      Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie dafür sind, Menschen in Seenot ertrinken zu lassen? Voll krank!
    3. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Hug, zuerst dachte ich auch, ob solche Werbung überhaupt zulässig ist. Dann kam mir aber in den Sinn, dass der eine oder andere Grossclub auch Werbung machen durfte für die UNICEF, eine politische Organisation mit gemeinnützigem Zweck, wie die Bewegung «Seebrücke - Schafft sichere Häfen». Was die Grossen dürfen, dürfen doch wohl auch die Kleinen. Allerdings ist es gut möglich, dass gewisse Kleingeister dies nicht zu erkennen vermögen.