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Top-Entscheidungen im Mai Die grossen Ligen gehen in die heisse Phase

In den grossen europäischen Ligen geht es langsam, aber sicher um die Wurst. Die wichtigsten Entscheidungen an den Tabellenspitzen im Überblick.

Thomas Müller und Bayern München.
Legende: Dürften sich den Meistertitel kaum mehr nehmen lassen Thomas Müller und Bayern München. imago images/Archiv

Bundesliga: Wendet der BVB den Worst Case ab?

Während der Meister in der Bundesliga aller Wahrscheinlichkeit nach auch in diesem Jahr Bayern München (1./71 Punkte) heisst (7 Punkte Vorsprung auf Leipzig bei 3 ausstehenden Spieltagen), geht es im Kampf um die internationalen Plätze heiss zu und her.

Insbesondere bei Dortmund (5./55) dürfte der Druck enorm sein, droht doch den Borussen das erstmalige Verpassen der Champions League seit 6 Jahren. Um dies abzuwenden, müssten die Schwarz-Gelben in den verbleibenden Partien Wolfsburg (3./57) oder Frankfurt (4./56) noch einholen. Der letzte Europa-League-Platz, den aktuell Leverkusen (6./50) innehat, liegt auch für Gladbach (7./46), wo Breel Embolo am Wochenende mit einer Doublette zu überzeugen vermochte, und Union Berlin (8./46) in Reichweite.

Premier League: Dichtes Gedränge hinter der Spitze

Auch in der Premier League ist die Meisterentscheidung 5 Runden vor Schluss wohl bereits gefallen. Manchester City (1./77) hat bereits 10 Punkte Vorsprung auf den einzigen Verfolger Manchester United (2./67). Hinter den beiden Klubs aus der Stadt im Nordwesten Englands geht es deutlich enger zu und her.

Dem FC Liverpool läuft es in dieser Spielzeit nicht.
Legende: Der amtierende Meister verpasst wohl die Champions League Dem FC Liverpool läuft es in dieser Spielzeit nicht. Keystone/Archiv

Zwischen Leicester (3./62) und Everton (8./52) liegen gerade einmal 10 Punkte. Die besten Chancen für die Champions-League-Plätze hat neben den «Foxes» Chelsea (4./58), während es für die restlichen Teams wohl in erster Linie auf ein Duell um die Europa-League-Plätze hinausläuft. Neben Everton heissen die Beteiligten West Ham (5./55), Liverpool (6./54) und Tottenham (7./53).

Primera Division: Heisser Tanz in Spanien

So spannend hat sich die Tabellenspitze in der spanischen Primera Division wohl schon lange nicht mehr präsentiert. Die ersten 4 Mannschaften Atletico Madrid (1./73), Real Madrid (2./71), Barcelona (3./71) und Sevilla (4./70) trennen nach 33 von 38 Runden gerade einmal 3 Punkte, wobei die Katalanen noch eine Partie weniger ausgetragen haben.

Atletico Madrid mit Trainer Diego Simeone sind mitten drin im Kampf um den Meistertitel.
Legende: Die gute Ausgangslage konnte nicht genutzt werden Atletico Madrid mit Trainer Diego Simeone sind mitten drin im Kampf um den Meistertitel. Keystone/Archiv

Ärgern dürfte sich insbesondere Atletico, das nach 8 Siegen in Serie bis Ende Januar die Konkurrenz zwischenzeitlich um 11 Punkte und mehr distanzieren konnte. Während sich die 4 Top-Teams um den Meistertitel streiten, muss die restliche Liga-Konkurrenz einen Klassenunterschied eingestehen. Zwischen dem viertplatzierten Sevilla und dem fünfplatzierten San Sebastien liegen 17 (!) Punkte.

Serie A: Inter feiert, Juve zittert

Inter Mailand (1./79) ist der erste Meistertitel seit 11 Jahren kaum mehr zu nehmen. 5 Runden vor Schluss liegt die Mannschaft von Trainer Antonio Conte 11 Punkte vor den ersten Verfolgern. Spannender ist der Kampf hinter dem Leader. Rekordmeister Juventus verpasst nicht nur aller Wahrscheinlichkeit nach den 10. Titelgewinn in Serie, sondern muss auch noch hart arbeiten für die Champions-League-Qualifikation. Das Team rund um Superstar Cristiano Ronaldo liegt mit 66 Punkten auf dem 4. Tabellenrang – im Sandwich mit dem punktgleichen Napoli (3.) und AC Milan (5.).

Atalanta Bergamo (2./68), bei welchem sich Remo Freuler am Wochenende beim 5:0-Sieg gegen Bologna als Torschütze feiern lassen konnte, hat aktuell die besten Aussichten im Kampf um die 3 verbleibenden Plätze für die «Königsklasse».

Ligue 1: Lille schnuppert an der Überraschung

Auch in der Ligue 1 ist die Ausgangslage 4 Spieltage vor Saisonende attraktiv wie selten. Mit Lille (1./73) liegt ein Team an der Tabellenspitze, mit welchem wohl niemand gerechnet hatte. Exakt 10 Jahre nach dem letzten Meistertitel schnuppern «Les Dogues» an der Überraschung.

Etwas dagegen haben dürfte Liga-Krösus Paris St-Germain (2./72) und Monaco (3./71), die mit minimalem Rückstand auf einen Ausrutscher von Lille lauern. Im Kampf um die ersten 3 für die Champions League berechtigten Plätze dürfte auch Lyon (4./67) noch ein Wörtchen mitreden. Derweil liegt das fünftplatzierte Lens (56) bereits deutlich zurück.

Radio SRF 3, Nachrichtenbulletin, 24.04.2021, 17:50 Uhr;

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