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Legende: Audio Griezmann wechselt definitiv zu den Katalanen (Radio SRF 3, Abendbulletin, 12.07.2019) abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
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Transferpoker nimmt ein Ende Barça zahlt doch noch und verpflichtet Griezmann

Der Transferstreit um Atleticos Antoine Griezmann ist vorbei. Der Franzose wechselt für 120 Millionen Euro zu Barcelona.

Geht er oder geht er nicht? Nach wochenlangem Hin und Her herrscht Gewissheit: Antoine Griezmann wechselt innerhalb der Primera Division von Atletico Madrid zu Barcelona.

Der Stürmer unterzeichnete bei den Katalanen einen Fünfjahresvertrag, nachdem zuvor die festgeschriebene 120-Millionen-Euro-Ablöse für den französischen Weltmeister bezahlt worden war. Sein neuer Kontrakt beinhaltet eine Ausstiegsklausel über 800 Millionen Euro.

Hickhack zwischen Atletico und Barça

Zündstoff hatte vor dem definitiven Wechsel vor allem die Uneinigkeit der spanischen Topklubs über die Zahlungsmodalitäten geliefert. Noch vor wenigen Tagen hatte Barcelona Atletico darum gebeten, die Forderung in Raten bezahlen zu dürfen. Diese Bitte schlugen die «Rojiblancos» aber vehement aus und kritisierten Barça in einem Communiqué scharf.

Atlético klagt: Ablösesumme unzureichend

Während sich Griezmann und Barça schon seit Monaten einig sind, will Atletico sich mit dem Abgang seines Starspielers noch immer nicht abfinden. Die «Rojiblancos» werfen Griezmann und Barcelona «Vertragsbruch» vor und haben rechtliche Schritte eingeleitet. Da sich die Katalanen und Griezmann lange vor dem 1. Juli auf einen Wechsel geeinigt hätten, seien die 120 Millionen Euro «nicht ausreichend». Erst Anfang Juli reduzierte sich die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme für Griezmann von 200 auf 120 Millionen Euro.

Atletico forderte Griezmann sogar auf, am Sonntag zum Trainingsstart zu kommen. Der Franzose erschien jedoch nicht und unterstrich mit seinem Fehlen seinen Wechselwunsch demonstrativ.

Der Streit war auch eskaliert, da die Atletico-Führung Barça unseriöse Verhandlungstaktiken vorwarf. Denn Griezmann und Barcelona sollen bereits seit Februar verhandelt und im März eine Einigung erzielt haben. Da spielten die Madrilenen noch in der Champions League und kämpften in der Liga gegen Barcelona um den Titel.

Die Liste der teuersten Transfers

1. Neymar (Bra)
2017 von Barcelona zu PSG
222 Millionen Euro
2. Kylian Mbappe (Fr)2018 von Monaco zu PSG
180 Millionen (inkl. 35 Millionen Leihgebühr für 2017/18)
3. Philippe Coutinho (Br)2017 von Liverpool zu Barcelona
120 Millionen (plus bis zu 40 Millionen Bonuszahlungen)
4. Ousmane Dembele (Fr)2017 von Dortmund zu Barcelona
105 Millionen (plus bis zu 45 Millionen Bonuszahlungen)
5. Joao Felix (Por)2019 von Benfica Lissabon zu Atletico Madrid
126 Millionen
6. Antoine Griezmann (Fr)2019 von Atletico Madrid zu Barcelona
120 Millionen
7. Cristiano Ronaldo (Por)2018 von Real Madrid zu Juventus Turin 117 Millionen (inkl. 12 Millionen Gebühren und 5 Millionen für Sporting Lissabon)
8. Paul Pogba (Fr)2016 von Juventus Turin zu Manchester United
105 Millionen (plus bis zu 5 Millionen Bonuszahlungen)
9. Gareth Bale (Wales) 2013 von Tottenham Hotspur zu Real Madrid
100,76 Millionen
10. Eden Hazard (Be)2019 von Chelsea zu Real Madrid
100 Millionen (plus bis zu 45 Millionen Bonuszahlungen)
Quelle: SID


Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 12.7.2019, 16:30 Uhr

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