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Trotz 2 Müller-Toren Lukebakios Dreierpack raubt Bayern 2 Punkte

Lukebakio
Legende: Beim 3:3 Dodi Lukebakio (r.) trifft. Imago
  • Bayern München kommt am 12. Spieltag der Bundesliga gegen den Tabellen-17. aus Düsseldorf nur zu einem 3:3.
  • Leader Dortmund muss ebenfalls zittern, fährt letztendlich bei Mainz aber 3 Punkte ein.
  • Eintracht Frankfurt schiesst sich gegen Augsburg zwischenzeitlich auf den 2. Rang, Wolfsburg überrascht RB Leipzig.

Bereits in der 20. Minute lagen die Bayern gegen die Gäste aus Düsseldorf 2:0 in Führung. Es schien, als würden die Bayern einen ungefährdeten Sieg einfahren. Den Fortuna-Anschlusstreffer durch Dodi Lukebakio (44.) liess Thomas Müller mit seinem zweiten Tor (58.) bedeutungslos erscheinen.

Lukebakio trifft in letzter Minute

Doch Lukebakio war gegen die Bayern besonders motiviert. Gleich 2 Mal sollte er der Bayern-Abwehr noch enteilen:

  • In der 77. Minute schoss er den 2. Anschlusstreffer, nachdem er perfekt getimet in die Tiefe zog.
  • Seinen Dreierpack schnürte er in der 3. Minute der Nachspielzeit als er alleine vor Manuel Neuer einschoss.

Auch Dortmund zitterte

Tabellenführer Dortmund kam gegen Mainz erst zum Treffer, als Topskorer Paco Alcacer in der 64. Minute eingewechselt wurde. Zwei Minuten brauchte der Spanier für das 1:0. Robin Quaisons Ausgleichstreffer 4 Minuten später beantwortete Lukasz Piszczek mit dem 2:1 (76.). Die Schweizer Manuel Akanji und Roman Bürki spielten bei den «Gelbschwarzen» durch.

Mehmedi leitet Wolfsburg-Treffer ein

Admir Mehmedi (nach 73 Minuten für Renato Steffen ausgewechselt) war massgeblich am 1:0-Sieg Wolfsburgs über RB Leipzig beteiligt. Der 27-Jährige bediente mit einem weiten Ball Daniel Ginczek, der auf Torschütze Jérôme Roussillon querlegte.

Frankfurt Zweiter

Die Eintracht Frankfurt (Gelson Fernandes spielte durch) ist vorübergehend Tabellenzweiter. In Augsburg kam die Hütter-Elf zu einem ungefährdeten 3:1-Sieg. Am Sonntag hat das punktgleiche Borussia Mönchengladbach die Chance, sich diesen Platz zurückzuholen.

Ereignisreiche Partie in Gelsenkirchen

Das Spiel zwischen Schalke und Nürnberg hatte viel zu bieten. Unter anderem sahen die Zuschauer 7 Tore und eine Gelbrote Karte gegen Nürnbergs Hanno Behrens (67.). «Königsblau» gewann zum Schluss mit 5:2.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 24.11.2018, 17:40 Uhr.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Wendy Elizabeth Müller (Wendy)
    Ist doch toll dass die Düsseldorfer den Bayern heute die Lederhosen ausgezogen haben. Und ich sage das als Bayer 04 Anhängerin und wegen der geographischen Lage mögen wir Düsseldorf nicht so. Leverkusen, meine Stadt, meine Welt, meine Liebe die mich am leben hält. Und wir sind für immer die Nummer 1 am Rhein auch Düsseldorf kann uns diesen Platz nicht streitig machen.
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    1. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Sie sollten Blick-/Bild-Repoter(in) werden, falls Sie es nicht bereits sein sollten. Sicher, ein Punkt gegen den Tabellen 17. ist für die Ansprüche der Bayern definitiv zuwenig und sie werden alles andere als zufrieden sein. Somit haben die Bayern gefühlt verloren. Dennoch hat Düsseldorf nicht gewonnen und schon gar nicht die Bayern vorgeführt. Die Lederhosen dürften sie also gerade eben so noch anbehalten haben. Gerüchteweise können die Bayern sogar noch aus eigener Kraft Meister werden ...
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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Schlagzeilen müssen spektakulär sei. Aber die Bezeichnung Raub ist voll daneben, weil falsch. Raub steht für Diebstahl. MfG
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    1. Antwort von Wendy Elizabeth Müller (Wendy)
      Ja die klauten den Bayern 2 Punkte. SRF schrieb das schon richtig wenn man 2-0 führt und erst kurz vor Schluss der Ausgleich kassierte kann man von Diebstahl sprechen.
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    2. Antwort von Jonas Baumgartner (J. Baumgartner)
      Bei Diebstahl bedient man sich illegal am Eigentum anderer. Raub ist sogar mit der Androhung von Gewalt gegenüber dem Eigentümer verbunden. Düsseldorf hat weder durch z.B. eine Schwalbe im Elfmeterraum und anschliessendem verwandelten Elfmeter den Punkt errungen, noch ist es wahrscheinlich, dass sie damit gedroht haben die Verletztenliste der Bayern zu erhöhen, falls sie nicht mindestens einen Punkt von den Bayern erhalten. Somit gebe ich Herrn Amthauer recht. "Raub" ist kein passendes Wort.
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  • Kommentar von max stadler (maxstadler)
    Der Anfang vom Ende für die Bayern.
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