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Trotz 2 Siegen in Folge Bei den Bayern geht das Theater weiter

Sportlich haben die Bayern den Tritt dank 2 Siegen in Folge scheinbar wieder gefunden. Ruhe kehrt dennoch nicht ein.

Uli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge.
Legende: Erleben turbulente Zeiten Uli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge. Keystone

Vor dem letzten Samstag waren die Bayern in der Liga in 3 Spielen ohne Sieg geblieben. Der Rekordmeister steckte in einer der tiefsten Krisen der letzten Jahre. Der auf diese Saison hin verpflichtete Trainer Niko Kovac war bereits stark angezählt.

Vergangene Woche schafften die Münchner dank einem Sieg in der Champions League gegen Benfica und einem Erfolg in der Liga gegen Bremen erste Schritte aus dem Tief. In der Bundesliga-Tabelle liegen die Bayern aber weiterhin nur auf Platz 4. Der Rückstand auf Leader Borussia Dortmund beträgt immer noch 9 Punkte.

Obwohl sportlich ein Aufwärtstrend zu erkennen ist, ist von Ruhe beim «FC Hollywood» keine Spur. Diese Themen sorgen an der Säbener Strasse aktuell für Schlagzeilen:

  • An der Mitgliederversammlung bekam Uli Hoeness am Freitag Pfiffe und Buhrufe zu hören. Die Kritik am Präsidenten bezog sich in erster Linie auf dessen Ausfälle gegen Medien und frühere Spieler, seine Einmischungen in das operative Geschäft und auch die Verbannung von Paul Breitner von der Ehrentribüne.
  • Bei vielen Mitgliedern herrscht die Meinung vor, dass Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge den grossen Umbruch bei den Bayern immer wieder verschleppten und Kovac deshalb eine satte, überalterte und schwer zu führende Mannschaft an die Hand gaben.
  • Die Ära von Arjen Robben und Franck Ribéry scheint im Sommer definitiv ihr Ende zu nehmen. Die Zukunft gehört jungen Spielern wie Serge Gnabry. Zudem kündigte Hoeness für den nächsten Sommer Investitionen «im grösseren Stil» an.
  • Vorstandschef Rummenigge soll seinen auslaufenden Vertrag 2019 noch einmal um zwei Jahre verlängern und dann von Oliver Kahn abgelöst werden.

Es zeigt sich: Auch wenn die die Bayern im sportlichen Bereich wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden haben sollten, Baustellen gibt es noch mehr als genug beim Rekordmeister.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 01.12.2018, 17:40 Uhr.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Die beiden Strategen nehmen sich einfach viel zu wichtig. Sie müssten die Grösse zurückgewinnen, um neuen Führungskräften Platz zu machen.
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  • Kommentar von Gianluca Zeraschi-Durand (gianluca1992)
    Wieso gibt es denn beim FC Basel, eine Stadt die von Fussball lebt und so vieles für den Schweizer Fussball geleistet hat kein "Theater"? Die Fans sind nicht zufrieden und dennoch scheint es Burgener nicht zu stören. Aussagen wie "Wir sind weiterhin von unserem Konzept überzeugt und halten an unseren Zielen fest" ist einfach nur respektlos gegenüber den Fans! Welche Ziele? Möglicher 2. Platz weil YB zu stark ist? Wieso nicht das Geld der verkauften Spieler in gute erfahrene Spieler investieren?
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Es wäre sicher mal gut für den deutschen Fussball, wenn ein anderer Meister würde als Bayern. Denn: Die Leute der Chefetage, Rummenigge und Hoeness, sind zu sehr narzistisch und zugleich arrogant und meinen, Bayern sei das Mass aller Dinge, fast eine "vergottete" Institution. Dabei ist es nur einer unter einer Mehrzahl von europäischen Spitzenklubs. Die Arroganz gegen aussen, auch gegen Medienschaffende, kann sich nun rächen. Die beiden sollten mal vor der eigenen Tür kehren!
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