Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Vertrag bis 2028 Union Berlin holt Thun-Meistertrainer Lustrinelli

Mann klatscht vor 1. FC Union Berlin Logo.
Legende: Wird Trainer in Berlin Mauro Lustrinelli. Freshfocus/Martin Meienberger
  • Mauro Lustrinelli verlässt den FC Thun nach der sensationellen Meistersaison in Richtung Union Berlin.
  • Bei den «Eisernen» unterschreibt der 50-Jährige einen Vertrag bis 2028.
  • Für den Tessiner ist es das erste Engagement ausserhalb der Schweiz.

Dass Mauro Lustrinelli bei Union Berlin auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer zuoberst auf der Wunschliste steht, war zuletzt ein offenes Geheimnis. Nun ist der Wechsel des Tessiners in die Bundesliga fix. Lustrinelli tritt bei den «Eisernen» die Nachfolge von Marie-Louise Eta an und unterschreibt einen Vertrag bis 2028.

Laut übereinstimmenden Medienberichten konnten Klub und Trainer bereits am Wochenende eine Einigung erzielen. Weil Lustrinelli beim FC Thun aber noch einen laufenden Vertrag besass, mussten die Berner Oberländer dem Wechsel ihres Meistertrainers noch zustimmen und mit Union eine Ablöse aushandeln. Diese soll laut Sky bei rund einer Million Euro liegen.

«Haben Mauro viel zu verdanken»

Vier Jahre lang amtete Lustrinelli an der Seitenlinie der Thuner. In seiner dritten Saison führte er die Berner Oberländer zurück in die Super League – und dann gleich zum sensationellen Meistertitel. «Wir haben Mauro sehr viel zu verdanken», lässt sich Präsident Andres Gerber in einer Mitteilung zitieren. Es sei eine Ehre für den FC Thun, dass der Trainer den direkten Sprung in die Bundesliga machen dürfe.

Sportchef Dominik Albrecht ergänzt: «Als Mauro vor vier Jahren zu uns gestossen ist, konnten wir gemeinsam ein neues Projekt aufbauen, das sich Jahr für Jahr entwickelt und nun im Gewinn des Schweizer Meistertitels seinen Höhepunkt gefunden hat.» Dass Lustrinelli nun den Schritt nach Deutschland machen könne, freut Albrecht enorm.

Erste Station im Ausland

Der Coach selbst blickt mit Dankbarkeit auf seine Zeit in Thun zurück. Nun folgt für den 50-Jährigen ein neues Kapitel: In Berlin soll Lustrinelli auf der Trainerbank wieder für Kontinuität sorgen.

Seit Urs Fischers Abgang im November 2023 suchten die Verantwortlichen an der alten Försterei vergebens nach einem neuen Erfolgscoach. Weder Nenad Bjelica (161 Tage im Amt) noch Bo Svensson (179) oder Steffen Baumgart (464) konnten sich lange im Amt halten. Das soll sich unter Lustrinelli wieder ändern.

Radio SRF 1, Nachrichten um 14 Uhr, 21.5.2026 ; 

Meistgelesene Artikel