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Viel Geld und grosse Träume In Berlin will man mit aller Macht nach oben

Die Transfermeldungen rund um Hertha BSC rissen in den letzten Tagen nicht ab. Das hat seine Gründe.

Hat das Berliner Publikum bald mehr zu jubeln?
Legende: Hat das Berliner Publikum bald mehr zu jubeln? Keystone

Zunächst war es Santiago Ascacibar (11 Mio Euro), dann folgte Lucas Tousart (25; kommt erst im Sommer) und am Ende zogen auch die Stürmer Krzysztof Piatek (27) und Matheus Cunha (15) quasi im Doppelpack in die deutsche Hauptstadt.

Das spannendste Fussball-Projekt in Europa.
Autor: Jürgen Klinsmann

Insgesamt investierte Hertha BSC in der abgelaufenen Transferfrist stolze 78 Millionen in neue Spieler – kein Klub gab im Januar weltweit mehr als die «alte Dame» aus. Zum Vergleich: In den letzten 9 Transferperioden zuvor holte die Hertha für insgesamt 77,7 Millionen neue Spieler.

In Berlin wird geträumt

Mit dem neuen Investor Lars Windhorst und seinem Geld im Rücken soll in der Hauptstadt Grosses entstehen. Die regelmässige Teilnahme an der Champions League lautet das hochtrabende Ziel bei der Hertha.

Trainer Jürgen Klinsmann nennt seinen Klub das «spannendste Fussball-Projekt in Europa», Windhorst die Hertha als kommenden «Big City Club» und vergleicht ihn mit Paris St. Germain, Real Madrid oder Chelsea.

Wird ausgemistet?

Auf der Strecke könnten dabei langjährige Spieler bleiben:

  • Captain Vedad Ibisevic dürfte im Sturm immer weniger Spielzeit bekommen.
  • Dem trickreichen Salomon Kalou, mit 34 Jahren auch kein Jungspund mehr, wurde ein Abgang nahegelegt.
  • Arne Meier, das grösste Talent aus dem eigenen Nachwuchs, forcierte vor dem Hintergrund stärkerer Konkurrenz in den letzen Wochen aus eigenem Antrieb einen Transfer – er durfte aber nicht gehen.

Ob das Projekt in die Gänge kommt, steht noch in den Sternen. Im 1. Spiel nach den letzten Transfers gab es gegen Schalke ein maues 0:0. Noch ist die Gegenwart in Berlin eher grau als golden.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 22:00 Uhr, 01.02.20

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