Zum Inhalt springen
Inhalt

Viele Festnahmen am Mittwoch Belgischem Fussball droht riesiger Korruptionsskandal

Dem belgischen Fussball droht offenbar ein Korruptionsskandal. Am Mittwochmorgen wurden prominente Verdächtige verhaftet.

Legende: Video Skandal um Spielmanipulation und Geldwäscherei abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus sportaktuell vom 10.10.2018.

Belgiens Fussball wird von einem Korruptionsskandal ungeahnten Ausmasses erschüttert. Am Mittwochvormittag verhaftete die belgische Polizei prominente Protagonisten der höchsten Liga, der Jupiler Pro League.

Darunter auch Ivan Leko, Trainer von Meister FC Brügge, und Mogi Bayat, der wohl bekannteste Spielerberater des Landes. Er soll der Strippenzieher sein. Es geht um Geldwäsche und Spielmanipulationen im grossen Stil.

Zudem wurden diverse Erstliga-Schiedsrichter, darunter die beiden Fifa-Referees Sebastien Delferiere und Bart Vertenten, in Gewahrsam genommen. Auch der ehemalige Anderlecht-Manager Herman Van Holsbeeck wurde abgeführt.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte am Mittag die grossangelegte Razzia, bei der 44 Durchsuchungen im ganzen Land durchgeführt wurden und zahlreiches Beweismaterial sichergestellt wurde.

Insgesamt wurden die Räumlichkeiten von 10 Erstligaklubs zwecks Beweissicherung ins Visier genommen. Dazu zählten der FC Brügge, RSC Anderlecht, Standard Lüttich und Royal Antwerpen.

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Roland Birchmeier (Rbirchmeier)
    Die Lohnschere unter den Profifussballern ist das eine, das andere sind die Unterschiede zu den Unparteiischen. Finanziell - aber auch von der Anerkennung - liegen da Welten dazwischen. Ohne eine Vorveruteilung vorzunehmen ist durchaus vorstellbar, dass Schiedsrichter auch hier mitgemischt haben. Vielleicht ähnlich wie im letztjährigen (fiktiven) Kriminalroman "Schiedsrichterball", in dem ein Referee das Champions-League-Finale manipuliert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gré Stocker-Boon (GréStocker-Boon)
    Ja,habe das schon mal angesprochen,diese verschiedene Lohnklassen und Umfeld im Fussball.Es gibt einfach Sportler und anderen die viel zu viel verdienen.Im Umfeld gibt es aber auch jene in Berufe und Dienstleistungen, die viel Einsatz bringen,ohne sie würde der Fussball nicht jede Woche so gut funktionieren,sie erhalten aber wenig an Gehalt.Hauptsache müsste doch sein,dass alle normal davon leben können.In der Care-Arbeit ist dies doch auch so wo Mütter und Frauen am meisten davon betroffen sind
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Ergänzend: Eine der Grundregeln wäre, dass - wie vor 1997 - im Klubfussball höchstens drei ausländische Spieler auf dem Platz stehen dürften. Platini verkündigte in der Richtung grossmundig Massnahmen. Einen Moment später versank er selber in Korruptionsstrudeln. Eben: Grosses, "sich vermehrendes" Geld pervertiert häufig das Menschenwesen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen