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Vor der 3. Saison beim BVB Favre: «Es bringt mir nichts, laut herumzuschreien»

Lucien Favre geht beim BVB in die 3. Saison. Das Dortmunder Kader ist mit diversen Talenten gespickt – eine Herausforderung für den Schweizer Trainer.

Lucien Favre und Yousouffa Moukoko
Legende: Trainiert mit Youssoufa Moukoko das nächste Top-Talent beim BVB Lucien Favre. imago images

Vor der neuen Saison mit Borussia Dortmund sprach der Schweizer Trainer Lucien Favre mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA über den Umgang mit Talenten und Kritikern.

Favre über die vielen jungen Spieler im BVB-Kader:

  • «Wir müssen eine Balance finden. Die älteren Spieler bringen Erfahrung, sorgen für Stabilität. Die Jungen bringen Frische und Lernwillen. Am Ende geht es um das sportliche Ergebnis.»

Favre über die Kritik, dass er zu wenig Enthusiasmus versprühe:

  • «Es bringt mir nichts, laut herumzuschreien. Nach zehn Minuten ist die Stimme weg. Bei taktischen Übungen im Training hingegen rede ich teilweise 25 Minuten lang ohne Punkt und Komma – ohne Publikum, sondern direkt vor meiner Mannschaft.»

Favre über die Perspektiven in der neuen Saison:

  • «Eine Prognose ist schwierig. Eines ist aber sicher: Vor uns liegen intensive Wochen, wir pausieren praktisch nie. Im neuen Jahr spielen wir wegen Corona bereits am 2. Januar wieder. Bestehen kann nur, wer in seinem Kader auf gute Alternativen zurückgreifen kann.»
Video
Archiv: BVB bereitet sich in Bad Ragaz auf die neue Saison vor
Aus Sport-Clip vom 14.08.2020.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Herbert Schild  (Herbert Schild)
    Der BVB ist ohne Frage einer der faszinierensten Fussball Clubs in Europa. Super Talente, super Fans, authentische Führungsetage. Nach bisher 2 respektablen Saisons ohne Titel und 2 mal Out im CL 1/8 Final, hat Favre die Minimalziele erreicht. Nicht mehr und nicht weniger...
    Zeit für eine Steigerung!
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Herr Favre, Sie machen das einzig Richtige und gehen den Ihnen eigenen, ruhigen Weg, der schon in der Vergangenheit Erfolg gebracht hat. Wir als Schweizer können stolz sein, dass wir einen so kompetenten Landsmann als Trainer in einem der stärksten Klubs einer der grossen Ligen haben. Dies gilt auch für etliche Spieler.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Mich freut es auch sehr, wenn Schweizer/innen im Sport oder in anderen Bereichen erfolgreich sind. Stolz darauf kann ich aber nicht sein, wenn ich selber nichts dazu beigetragen habe. Es steht mir nicht zu, mich mit fremden Federn schmücken.