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Wegen fehlender Zahlungen Fifa verhängt Transfersperre gegen Girondins Bordeaux

Nächster Dämpfer für den Traditionsklub: Bis zum Winterfenster 2027/28 dürfen keine neuen Spieler verpflichtet werden.

Eingang mit Girondins de Bordeaux-Logo und Pflanzen.
Legende: Keine Transfers bis Januar 2028 Girondins Bordeaux wehrt sich gegen die Sperre. Photo by Andrea Vilchez/ISI/Getty Images

Die Fifa hat gegen den französischen Traditionsklub Girondins Bordeaux eine Transfersperre verhängt. Demnach darf der mittlerweile viertklassige Verein in den kommenden drei Transferperioden einschliesslich Sommer 2027 keine neuen Spieler verpflichten – nur auf Eigengewächse und das bestehende Kader kann er zurückgreifen. Das geht aus der «Registration Ban List» der Fifa hervor.

Transfer nicht bezahlt?

Hintergrund ist ein finanzieller Streit um den Transfer von Pedro Diaz 2023. Laut französischen Medienberichten ist eine Zahlung von 1,5 Millionen Euro an Sporting Gijon noch offen. Bordeaux bestreitet das und will beim Internationalen Sportgerichtshof TAS sowie vor einem nationalen Gericht Rechtsmittel einlegen.

Der sechsfache Ligue-1-Meister kämpft seit Jahren mit massiven Schulden. Im Juli 2024 folgte wegen Insolvenz der Zwangsabstieg, im August die Versetzung in die National 2, nachdem der Klub seine Profilizenz aufgegeben hatte. Ein Übernahmeversuch von Oliver Kahn mit einer Investorengruppe scheiterte ebenfalls.

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